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Bevölkerungsstatistik: Mehr und ältere Leute in der Schweiz

Ohne Einbürgerungen hätte die Schweizer Bevölkerung letztes Jahr abgenommen.

(swissinfo.ch)

Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz hat letztes Jahr um rund 42'000 Personen auf 7'206'100 Personen zugenommen. Die Zahl der Geburten ging weiter zurück, das Durchschnitts-Alter nahm zu.

Die Zunahme der gesamten Wohnbevölkerung beträgt unverändert 0,6%. Sie ist einerseits zurückzuführen auf einen Geburtenüberschuss von 15'000 und andererseits einen Einwanderungsüberschuss von 26'700 Personen, hauptsächlich wegen des Familiennachzugs. Nur 25,9 Prozent der Einwanderungen hatten einen direkten Bezug zum Arbeitsmarkt. All dies zeigt die Veröffentlichung des Bundesamtes für Statistik vom Freitag (02.03.).

Der seit 1992 feststellbare Rückgang der Geburten setzte sich fort. Geboren wurden 77'500 Kinder, das heisst 300 Kinder schweizerischer und 600 Kinder ausländischer Nationalität weniger als im Vorjahr. Die Todesfälle blieben mit 62'500 unverändert.

Mehr Schweizer wegen Einbürgerungen

Die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer nahm um 25'900 Personen oder 0,5% zu, was ausschliesslich auf Einbürgerungen zurückzuführen ist. Die ständige ausländische Wohnbevölkerung erreichte den Stand von 1'422'300 Personen (Zuwachs von 15'700 oder 1,1%).

Die Alterung der Wohnbevölkerung setzte sich fort. Heute sind 15,4% über 65 Jahre alt. Der Altersquotient - das Verhältnis der 20- bis 64-Jährigen zu den 65-Jährigen und Älteren - stieg auf 25%.

Begehrter Wohnkanton Zug

Zehn Kantone verzeichneten überdurchschnittliche Zuwachsraten. An der Spitze liegen Zug (1,6%), Genf (1,2%) und Schwyz (1,1%). Sechs Kantone wiesen einen Bevölkerungsrückgang auf: am stärksten Basel Stadt (0,8%), Appenzell Ausserrhoden, Schaffhausen und Uri (je 0,2%).

In dem mit 1'210'500 Personen bevölkerungsreichsten Kanton Zürich leben 16,8% der Bevölkerung der Schweiz, im kleinsten Kanton Appenzell Innerrhoden rund 15'000 oder 0,2%.

swissinfo und Agenturen


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