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Blinde fordern besseren Zugang zu Kultur

Kulturgenuss trotz visueller Einschränkung und Zugang zum kulturellen Leben, das wünschen sich blinde und sehbehinderte Menschen.

Mit dem "Tag des Weissen Stockes", der am Mittwoch begangen wurde, machten sie auf ihre Anliegen aufmerksam.

Der diesjährige internationale Aktionstag stand unter dem Motto "Zugang zu Kultur – ein Menschenrecht", wie die Arbeitsgruppe "Tag des Weissen Stockes" bekannt gab.

Im Kunstmuseum Bern sowie in verschiedenen anderen Museen fanden Anlässe statt. Blinde und Sehende – diese ausgerüstet mit Dunkelbrillen – erhielten die Möglichkeit, an Führungen unter der Leitung von Blinden teilzunehmen. Die ausgestellten Werke durften "blind" entdeckt werden.

Sensibilisierung

Das Ziel sei es, Kulturverantwortliche zu informieren und zu sensibilisieren, dass blinde und sehbehinderte Menschen durchaus am kulturellen Leben teilhaben können – sofern ihnen die Kulturbereiche zugänglich gemacht werden.

Der internationale "Tag des Weissen Stockes" wurde 1969 von der UNO ins Leben gerufen. Die Idee, Blinde zu ihrer Sicherheit mit einem weissen Stock auszurüsten, geht auf 1930 zurück. Den Anstoss dazu gegeben hatte eine französische Aristokratin in Paris.

1981 wurde die Schweizer Arbeitsgruppe durch Selbsthilfeorganisationen des schweizerischen Blindenwesens gegründet. Sie informiert über die Anliegen von blinden und sehbehinderten Menschen.

swissinfo und Agenturen

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