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Borodin will in der Schweiz aussagen

Borodins Auslieferung soll auf dem diplomatischen Parkett Gesprächsstoff werden.

(Keystone)

Der in den USA verhaftete Ex-Kreml-Verwalter Borodin ist bereit, umgehend vor der Schweizer Justiz auszusagen. Zudem will Russlands Aussenminister Iwanow bei seinem kommenden Besuch in Bern den Fall Borodin erörtern.

"Pawel Borodin hält sich für unschuldig. Er ist daran interessiert, dass die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen möglichst schnell aufgehoben werden", sagte ein Sprecher Borodins am Montag (29.01.) gemäss der Nachrichtenagentur Itar-Tass.

Der frühere Kreml-Verwalter war wegen Verdacht auf Geldwäscherei am 17. Januar am Kennedy Airport in New York aufgrund eines Schweizer Haftbefehls verhaftet worden.

Borodin wird der Geldwäscherei in Höhe von fast 42 Mio. Franken beschuldigt. Es soll sich dabei um Schmiergelder der beiden Tessiner Firmen Mercata und Mabetex für Renovationsaufträge im Kreml handeln.

Russland reagiert unwirsch

Russland verlangt Borodins Freilassung auf Kaution. Die US-Justiz hat diese bisher allerdings abgelehnt. Die Schweiz will demnächst einen Auslieferungs-Antrag einreichen.

Moskau hatte den zuständigen Genfer Behörden das persönliche Erscheinen Borodins vorgeschlagen, sollten sie auf Auslieferung und Haftbefehl verzichten. Borodins Sprecher erklärte, dass dieser "jederzeit zu einer Aussage vor der Staatsanwaltschaft in der Schweiz" bereit sei.

Iwanow in Bern

Der russische Aussenminister Igor Iwanow reist diese Woche in die Schweiz. Der schon seit längerem geplante Besuch erhält nach der Verhaftung Borodins einen neuen Schwerpunkt: Iwanow will spätestens bei seinem Treffen mit Bundespräsident Moritz Leuenberger und Aussenminister Joseph Deiss über den Fall Borodin sprechen.

swissinfo und Agenturen

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