Brummi-Rechnungen lassen auf sich warten

Das Verschicken der Rechnungen bereitet mehr Mühe als die Kontrollen auf der Strasse. swissinfo.ch

Mit grosser Verspätung hat die Oberzolldirektion die ersten Rechnungen für die Leistungsabhängige Schwerverkehrs-Abgabe (LSVA) verschickt. Sie hätten bis Ende April bezahlt sein müssen.

Dieser Inhalt wurde am 08. Juni 2001 - 11:16 publiziert

Über Pfingsten wurden gut 35'000 LSVA-Rechnungen für den Monat Januar an Schweizer Fuhrhalter verschickt, sagte Hugo Geiger, Vizedirektor der Oberzolldirektion, am Freitag (08.06). Geplant war der Versand für Ende März.

Die Angeschriebenen haben je 30 Tage Zeit, die Rechnung zu begleichen oder zu reklamieren. Beschwerden seien bisher fast keine eingegangen.

Pendenzenberg bis Ende Jahr abtragen

Rund 11'000 Januar-Rechnungen sind weiter hängig. Zusätzliche Abklärungen der Stammdaten seien nötig, sagte Geiger. So müssten im kombinierten Verkehr und beim Holztransport Rückerstattungen geleistet werden, die mit der LSVA-Rechnung verrechnet werden. Mitte Juni soll diese Pendenz erledigt sein.

Bis Ende Jahr soll dann der gesamte Rückstand aufgeholt sein, hält Geiger fest. Um dies zu erreichen, werde beim Versand der Monatsrechnungen auf den Drei-Wochen-Rhythmus umgestellt. Die Februarrechnungen werden laut Geiger voraussichtlich um den 20. Juni verschickt.

Grösserer administrativer Aufwand als erwartet

Grund der Verspätung ist, dass sich die Oberzolldirektion letztes Jahr auf die LSVA-Einführung per Anfang 2001 konzentrierte. Zudem erfordert die Bearbeitung der Fahrzeug-Stammdaten aus den Kantonen einen wesentlich grösseren Aufwand als erwartet.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen