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Bucher verletzt - Saison gefährdet?

Noch ist unklar, wann Bucher wieder fit sein wird.

(Keystone Archive)

Ein Stauchungsbruch, den er sich im Bahntraining zuzog, setzt den Schweizer 800-m-Weltmeister André Bucher für mindestens 6 Wochen ausser Gefecht.

Der 25-jährige André Bucher zog sich am letzten Donnerstag einen Stauchungsbruch des Sprungbeins im linken Fuss zu. Er absolvierte ein "normales Bahntraining" mit 400-m-Läufen. Das Missgeschick ereignete sich in einer Kurve, wo der linke Fuss besonders stark belastet wird. "Ich habe ein oder zwei Misstritte gemacht und dabei den Fuss voll auf die Bahn geschlagen", sagte Bucher zum Vorfall. "Im Ziel hatte ich extreme Schmerzen."

Im ersten Moment ging Bucher nicht davon aus, dass er eine schlimme Verletzung erlitten hätte. Erst am nächsten Morgen, als die Schmerzen nicht nachliessen, trat er mit SLV-Verbandsarzt Andreas Gösele in Kontakt.

Alternativ-Training

Einer Operation wird sich Bucher nicht unterziehen müssen. "Er wird konservativ behandelt", erklärte Gösele. "Das heisst, er erhielt einen Spezialschuh mit Einlagen, und die Behandlung wird mit Medikamenten unterstützt."

Der Heilungsverlauf wird vom Arzt wöchentlich kontrolliert. "André kann bereits jetzt Alternativtrainings auf dem Fahrrad-Ergometer und im Wasser absolvieren", sagte Gösele, der mit einem Ausfall von mindestens 6 Wochen rechnet.

Nicht zu weit voraus blicken

"Für mich ist damit die erste Saisonhälfte mit dem Europacup sowie den Meetings in Luzern und Lausanne vorbei", sagte André Bucher. "Den Kopf lasse ich nicht hängen, auch wenn vielleicht jetzt doch eine grosse Anzahl Trainingsstunden ins Leere gingen."

Über die weiteren Ziele wie die EM will sich der Schweizer Rekordhalter und Grand-Prix-Sieger des Vorjahres zur Zeit nicht äussern: "Das hängt allein von der Heilung ab."

Ob Bucher, der zuletzt bei den Hallen-EM in Wien Silber gewann, für die zweite Saisonhälfte mit der Golden League und den Europameisterschaften in München sich in jener Form präsentieren kann, die ihn zum letztjährigen Höhenflug führte, scheint tatsächlich offen. Die Art der Verletzung ist nicht unproblematisch.

swissinfo und Agenturen

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