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Bundesanwalt Roschacher: Zigaretten-Schmuggel muss verstärkt bekämpft werden

Roschacher wünscht härtere Gangart gegen Zigarettenschmuggel.

(Keystone)

Bundesanwalt Valentin Roschacher sieht für den Gesetzgeber Handlungsbedarf im Kampf gegen den internationalen Zigarettenschmuggel. Dies sagte er anlässlich des Rapports der Felddivision 6 am Samstag (13.01.) im Zürcher Kongresshaus.

In seiner Rede zur organisierten Kriminalität (OK) meinte Roschacher, der Druck auf die Schweiz bezüglich Zigarettenschmuggel bestehe "nicht völlig zu Unrecht". Die Verfolgung von Delikten werde in den Tatländern oft erschwert, weil die Schweiz die notwendige Rechtshilfe nicht oder nur mit Mühe erbringe.

Das A und O der OK-Bekämpfung seien griffige Gesetze und effiziente Strafverfolgung. Die so genannte Effizienz-Vorlage solle dafür notwendige Strukturen in der Schweiz aufbauen: Für komplexe interkantonale beziehungsweise internationale Ermittlungen im Kampf gegen die Schwerstkriminalität sollen nicht mehr die Kantone, sondern der Bund zuständig sein.

Wie die Armee könne auch die Strafverfolgung nicht mehr nur innerhalb der Landesgrenzen tätig sein. Dies gelte vor allem für die Bekämpfung der OK-Schattenwirtschaft, der Geldwäscherei. Diese ist gemäss Roschacher die Achillesferse der Organisationen: Über die Geldwäscherei könne man an die Strukturen der OK aufspüren und an ihre Köpfe herankommen.

Hier liege jedoch auch die Achillesferse der Strafverfolgung: die internationale Zusammenarbeit. Darin setzt Roschacher einen Schwerpunkt in seiner Arbeit als Bundesanwalt. "Es kann nicht angehen, dass die internationale Zusammenarbeit der OK besser funktioniert als die internationale Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden."

Am traditionellen Jahresrapport der Felddivision 6 im Zürcher Kongresshaus nahmen unter Leitung von Divisionär Hans-Ulrich Solenthaler rund 1000 Offiziere sowie viele Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Militär teil.

swissinfo und Agenturen

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