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Dieter Bartsch bleibt

Lachen für die Öffentlichkeit: Duri Bezzola (links), Dieter Bartsch (mitte) und Jean-Daniel Mudry. Keystone

Nach Gerüchten um eine Trennung: Männer-Chef Dieter Bartsch wird den Vertrag mit Swiss-Ski auf unbefristete Zeit verlängern.

Dieser Inhalt wurde am 03. Februar 2002 - 12:41 publiziert

Dass Bartsch den Vertrag verlängert, ist das Ergebnis einer Dringlichkeits-Sitzung zwischen Swiss-Ski Verbandspräsident Duri Bezzola, Direktor Jean-Daniel Mudry und dem Männer-Chef in St. Moritz.

Unstimmigkeiten zwischen Mudry und Bartsch hatten eine Vertrags-Unterzeichnung verzögert und zur unguten Konstellation geführt, dass Dieter Bartsch - wenige Tage vor Beginn der Olympischen Spiele - einen Wechsel zu einer Skifirma ernsthaft in Erwägung zog.

Mit der pragmatischen Lösung und einer gegenseitigen Vertrauens-Erklärung konnte am Samstag die entstandene Unruhe behoben werden. "Das ist eine Lösung im Interesse der Athleten und des Sports", sagte Swiss-Ski- Präsident Duri Bezzola, der sich in dieser Angelegenheit stark engagiert hatte.

Noch nicht unterzeichnet

Dieter Bartsch erhält, so Mudry, "einen Vertrag mit einer Leistungs-Komponente, dessen Inhalt noch genau definiert werden muss". Einer Unterzeichnung steht aber nichts mehr im Wege, wie sowohl Mudry als auch Bartsch versicherten. Bartsch wird weiterhin dem Direktor und nicht dem Chef Leistungssport unterstellt bleiben.

Der Männer-Chef wird jetzt unverzüglich Gespräche mit seinen Disziplinen-Trainern führen, um - wie bereits im Frauen-Team - noch vor den Olympischen Spielen Klarheit im Personalbereich zu schaffen.

Damit wird Dieter Bartsch mindestens bis zu den Weltmeisterschaften 2003 in St. Moritz Cheftrainer des Männer-Teams sein. Bartsch, der seit 1999 bei Swiss-Ski arbeitet, hatte die damalige Talfahrt gestoppt und im letzten Winter einen deutlichen Trendwechsel eingeleitet.

Dass die Verbandsleitung just nach zwei schweren Schlappen bei Weltcup-Abfahrten im eigenen Land den Vertrag mit Bartsch verlängert, kann als klares Loyalitäts-Bekenntnis interpretiert werden.

swissinfo und Agenturen

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