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Drei Tote bei Lawinenunglück im Wallis

Mit Sondierstangen suchten die Retter nach den Vermissten.

(Keystone)

Drei Menschen sind bei Lawinenniedergängen im Wallis am Samstag (03.02.) getötet worden. Es handelt sich um eine Kletterin sowie um zwei Bergführer, die zur Rettungsmannschaft gehörten. In weiten Teilen der Alpen herrscht weiterhin Lawinengefahr.

Die junge Frau wurde am Samstagnachmittag drei Kilometer südlich von Zinal im Wallis von einer Lawine mitgerissen. Sie war in einer Eiswand am Klettern. Anderthalb Stunden später, als sich ein Rettungsteam auf dem Lawinenkegel befand, ging eine noch grössere Schneemasse nieder.

Mehrere Helfer wurden dabei verschüttet. Einer der Retter wurde noch am Samstagabend geborgen, konnte aber nicht mehr wiederbelebt werden. Die übrigen Helfer blieben unversehrt.

Rettungsarbeiten durch Lawinen gefährdet

Über die Nacht auf Sonntag (04.02.) wurden die Rettungsarbeiten wegen Lawinengefahr eingestellt. Am Sonntagmorgen wurde die Suche aus der Luft fortgesetzt und mehrere Lawinen mit Sprengungen ausgelöst. Am Sonntagnachmittag suchten bis zu 80 Helfer und ein Dutzend Hunde nach dem Vermissten.

Am frühen Sonntagabend wurden die Leichen der Vermissten geborgen. Laut der Walliser Kantonspolizei handelt es sich bei den zwei getöteten Helfern um einen 36-jährigen und einen 40-jährigen Bergführer, die Alpinistin stammte aus Zürich. Mit diesen letzten Opfern sind damit diesen Winter acht Personen in Lawinen getötet worden.

Weiterhin grosse Lawinengefahr

Im Wallis, am Alpennordhang, im Nordtessin und in ganz Graubünden herrscht zurzeit grosse Lawinengefahr. Besonders betroffen sind Steilhänge oberhalb von rund 2000 Metern.

swissinfo und Agenturen

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