Entwicklungshilfe: Schweiz im OECD-Mittelfeld

Die Schweiz liegt mit 0,41% des Bruttonationaleinkommens (BNE), das für Entwicklungshilfe verwendet wird, im Mittelfeld der OECD-Länder. Für 2008 weist die OECD 2,02 Mrd. Dollar aus.

Dieser Inhalt wurde am 30. März 2009 - 17:15 publiziert

Während die OECD für das Jahr 2008 für die Schweiz eine Entwicklungshilfe von 2,02 Mrd. Dollar ausweist, kommt die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) - in Franken - auf 2,21 Milliarden (2007: 2,03 Mrd.). Die DEZA gehört zum Schweizerischen Aussenministerium.

Die von der OECD für die Schweiz ausgewiesenen Summen entsprechen für 2007 einem BNE-Anteil von 0,37%, für 2008 0,41%. Die Zunahme gehe teils auf höhere Leistungen, teils aber auch auf ein geringeres Wirtschafts- resp. BNE-Wachstum zurück.

Das UNO-Ziel in BNE-Prozenten würde 0,7% betragen. Anteile von 0,8 bis knapp 1% erreichen seit langem Schweden, Luxemburg, Norwegen, Dänemark und die Niederlande.

Innerhalb des OECD-Entwicklungsausschusses, des Development Assistance Committee (DAC), figuriert die Schweiz an 12. Stelle von insgesamt 22 Ländern. Damit befindet sie sich knapp hinter Österreich (0,42%) und vor Frankreich und Deutschland (0,39% respektive 0,38%). Seit einigen Jahren hält sie ungefähr diesen Platz.

swissinfo und Agenturen

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