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Ermittlungen gegen Blatter gehen weiter

Blatter feiert seine Wiederwahl - die Vorwürfe von FIFA-Generalsekretär Zen-Ruffinen (r.) blieben folgenlos.

(Keystone)

Trotz Wiederwahl zum FIFA-Präsidenten ermittelt die Justiz noch immer gegen Joseph Blatter. Denn bei den Vorwürfen handelt es sich um Offizialdelikte.

Ein Offizialdelikt ist eine strafbare Handlung, die von Amtswegen, also ohne Rücksicht auf den Willen des Verletzten verfolgt wird. Da nützt Blatter weder die Wiederwahl zum FIFA-Präsidenten noch der Umstand, dass die elf Mitglieder der FIFA-Exekutive ihre Anzeige inzwischen zurückgezogen haben.

Gemäss dem stellvertretenden Staatsanwalt Hansruedi Müller werden die Ermittlungen nun "mit weniger Energie" geführt. Der Fall liegt jetzt bei Urs Hubmann von der Bezirksanwaltschaft Zürich 1.

Die Strafanzeige stützt sich auf das 21-seitige Dossier von FIFA-Generalsekretär Michel Zen-Ruffinen. Darin werden Blatter unter anderem finanzielle Unregelmässigkeiten vorgeworfen.

Blatter wurde zwei Tage vor Beginn der Fussball-Weltmeisterschaft trotz heftiger Kritik an seiner Person als Präsident des Weltfussballverbandes FIFA wiedergewählt. Er setzte sich schon im ersten Wahlgang mit 139 gegen 56 Stimmen gegen den Kameruner Issa Hayatou deutlich durch.

swissinfo und Agenturen

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