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Ermittlungen in Südafrika

Wouter Basson alias 'Dr. Tod'.

(Keystone Archive)

Die Schweizer Ermittler sind von ihrer Südafrika-Reise zurückgekehrt. Sie haben dort Akteneinsicht erhalten.

Die beiden Vertreter der Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) und der Bundeskriminalpolizei (BKP) hatten von den südafrikanischen Behörden Einsicht in die umfangreichen Akten eines gegen Wouter Basson geführten Strafverfahrens erhalten. Basson, auch "Dr. Tod" genannt, ist ehemaliger Leiter des südafrikanischen B- und C-Waffenprogramms.

Erstmals Ermittlungen vor Ort

Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelte in Südafrika wegen Verdachts auf Spionage und unerlaubter Lieferungen für das ehemalige Apartheidregime. Damit ermittelte sie im Rahmen des seit 1999 laufenden Verfahrens erstmals vor Ort.

Bei der Akteneinsicht hätten sich die Schweizer Ermittler auf Unterlagen konzentriert, die möglicherweise Aufschluss geben über die Fragen hinsichtlich illegaler Warenlieferungen. Verschiedene Akten seien der Schweiz rechtshilfehalber zur Verfügung gestellt worden, schreibt die BA.

Zeugenbefragungen

Die Schweizer Ermittler konnten in Südafrika auch mehrere Zeugenbefragungen durchführen, darunter solche mit ehemaligen ranghohen südafrikanischen Behörden-Vertretern. Welchen Einfluss diese Informationen auf das Schweizer Verfahren haben, könne man noch nicht sagen, teilte die BA mit. Die Ergebnisse der Ermittlungen in Südafrika würden zurzeit ausgewertet.

Weitere Untersuchungen

Neben der Bundesanwaltschaft ermitteln auch das Verteidigungsministerium (VBS) und die Geschäftsprüfungs-Kommission des Schweizer Parlamentes in einer Administrativ-Untersuchung in Sachen Beziehungen zwischen der Schweiz und dem damaligen südafrikanischen Apartheidregime. Auch die Rolle des ehemaligen Nachrichtendienst-Chefs Peter Regli ist zurzeit Gegenstand einer Untersuchung.

swissinfo und Agenturen


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