Europa Forum in Luzern eröffnet

In Luzern ist am Montag (27.03.) das zweitägige Europa Forum eröffnet worden. Thema des Symposiums ist die Sicherheitspolitik in Europa. Nebst Bundespräsident Adolf Ogi tritt auch die österreichische Aussenministerin Benita Ferrero-Waldner auf.

Dieser Inhalt wurde am 27. März 2000 - 15:58 publiziert

Am diesjährigen Europa Forum in Luzern, das am Montag (27.03.) eröffnet wurde, steht die Sicherheitspolitik im Zentrum. Gegen die österreichische Aussenministerin Ferrero-Waldner, die am Symposium auftritt, sind Proteste angekündigt.

Linke und friedenspolitische Organisationen wollen mit ihren Aktionen nicht nur gegen die neue Regierung in Österreich, sondern auch gegen das Europa Forum "als Forum der Multis und Militärs" protestieren, wie sie in einem Communiqué schreiben.

Laut den Forum-Veranstaltern soll der zweitägige Anlass "zu einem sachlichen Dialog" über die gemeinsamen Sicherheitsprobleme der Schweiz und Europa beitragen. An sechs Podien werden unter anderem Verbrechensbekämpfung, Rüstungsfragen, Migration im 21. Jahrhundert sowie Chancen und Risiken der globalen Wirtschaft diskutiert.

Gegen "Festung Europa"

Nach Ansicht links-grüner Kreise steht das Thema des diesjährigen Forum für eine seit Jahren verschärfte Politik, "mit der sich die Festung Europa gegen Migranten undallgemein gegen die Verlierer der Globalisierung hochrüstet".

Das Happening mit Redebeiträgen und Live-Konzerten soll vor dem Kultur- und Kongresszentrum stattfinden, wo zur gleichen Zeit die österreichische Aussenministerin Benita Ferrero-Waldner ein Referat zum Thema "Sicherheit und Frieden aus europäischer und österreichischer Sicht" halten wird.

Bei der fünften Ausgabe des Forums tritt auch Bundespräsident Adolf Ogi auf, der als Patronatspräsident des Anlasses amtet. Weitere Redner sind der deutsche Innenminister Otto Schily, Ex-NATO-General Klaus Naumann, Clinton-Sonderbeauftragter Daniel S. Hamilton, EU-Rats-Generaldirektor Leonidas Evangelidis, Nestlé-Verwaltungsrats-Präsident Helmut O. Maucher sowie Staatssekretär David Syz

swissinfo und Agenturen

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