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Europarat prangert Schweiz an

Das Antifolter-Komitee des Europa-Rats prangert die Übergriffe von Polizisten in der Schweiz an. Im Zentrum der Kritik steht die Genfer Polizei, die Würgetechniken anwende, um gerade verschluckte Drogen freizugeben.

Die grosse Mehrheit der in der Schweiz inhaftierten Personen werde indessen korrekt behandelt, wie aus dem Bericht hervorgeht, den das Komitee des Europarats am Donnerstag zu seinem letzten Besuch in der Schweiz im Herbst 2007 publiziert hat.

"Wir sind über diese Befunde überrascht und besorgt. Derartige Beschwerden haben wir in der Schweiz noch nicht erlebt", sagte der belgische Delegationsleiter des Antifolterkomitees, Marc Nève.

Neben den "Würgetechniken" seien Häftlinge in unerlaubter Weise auch mit Polizeihunden bedroht worden, obwohl sie bereits in Handschellen wehrlos am Boden lagen.

Festgenommene in Genf hätten wiederholt geklagt, dass sie auch nach ihrer Festnahme vorsätzlich mit Fusstritten und Faustschlägen misshandelt worden seien.

Der Bundesrat weist in einer Stellungnahme darauf hin, dass die Behörden nach dem Besuch des Komitees bereits verschiedene Empfehlungen umgesetzt haben, um den Schutz der Personen in den Haftinstitutionen zu verbessern.

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