GC gibt sich enorme Blösse

Die GC-Fussballer liefen den Lausannern das ganze Spiel hinterher - ein blamabler Misserfolg nur wenige Tage vor dem Europacup-Spiel. Keystone

Die drei Fehlstarter Lausanne, St. Gallen und Basel sind erwacht. Sie haben in den drei Samstagsspielen der NLA-Runde gepunktet. Lausanne lieferte die Überrraschung und siegte erstmals in dieser Saison und gleich bei Meister Grasshoppers (2:1).

Dieser Inhalt wurde am 18. August 2001 - 22:31 publiziert

Lausanne hat bei Meister GC überraschend den ersten Saisonsieg realisiert. Zum 2:1-Erfolg auf dem Hardturm steuerte der überragende Pape Thiaw beide Tore (5./30.) bei. Die Grasshoppers rannten in der zweiten Halbzeit vergeblich an und kamen durch einen Foulpenalty von Nuñez in der Nachspielzeit wenigstens zum Ehrentreffer.

Die ideenlose und zuweilen konfuse Vorstellung des Titelverteidigers hätte Stéphane Chapuisat retten können. Der Torschützenkönig der Vorsaison brachte nach 61 Minuten einen Foulpenalty, den Meoli an Petric verursacht hatte, nicht an Lausannes Goalie Inguscio vorbei; den Nachschuss setzte der 83fache Internationale an den Pfosten.

Chapuisat war wie Sturmpartner Petric bereits nach 39 Minuten eingewechselt worden, brachte aber dem GC-Angriff keine neuen Impulse. Auch Trainer Zauggs Experiment mit Andres Gerber als rechtem Aussenverteidiger muss als misslungen bezeichnet werden.

Für die Grasshoppers rächte sich, dass man den bis anhin sieglosen Gegner unterschätzte. Mit Schwegler, Berner, Chapuisat, Spycher und dem zuletzt zum Stamm gehörenden Petric beliess Zaugg zu Spielbeginn gleich fünf wichtige Akteure schonungshalber auf der Bank.

Luzern gegen St. Gallen ohne Chance

St. Gallen kam in Luzern (1:3) ebenfalls zum ersten Auswärtssieg. Den ersten Führungstreffer erzielte zwar Alcorsé für Luzern in der 24. Minute, noch in der ersten Halbzeit glich Gane aber zum 1:1 aus. Alles klar zum 1:3 machten dann Jairo und in der 73. Minute wieder Gane.

Aarau gegen Basel: 1:1

Basel trotzte Aarau auf dem Brügglifeld ein 1:1 ab. Basels Internationaler Murat Yakin musste in der 59. Minute mit einer Sehnenverletzung vom Platz. Der Abwehrspieler überdehnte sich in einem Zweikampf den rechten Fussknöchel und musste sich durch Barberis ersetzen lassen.

Die Verletzung ist allerdings nicht gravierend. Eine genaue Untersuchung ergab, dass beim Internationalen die Sehne nicht gerissen ist. Schmerzen bereitet Yakin lediglich der starke Bluterguss. Im Rückspiel des UIC-Finals gegen Aston Villa kann der Verteidiger vermutlich eingesetzt werden.

Regen im Tessin - Spielabbruch

Das Spiel Lugano gegen den FC Zürich wurde nach der ersten Halbzeit beim Stand 0:0 abgebrochen - wegen sintflutartigen Regenfällen. Die Partie wird am Dienstag, 21. August nachgeholt.

YB Leader

Bereits am Freitagabend hatten die Berner Young Boys Xamax mit 2:0 besiegt. Zumindest für einige Tage können sich die Berner nun als Leader führen - vor Zürich und Sitten, die allerdings noch ein Spiel weniger bestritten haben.

Lausanne trat die Rote Laterne an Luzern ab, das als einziges NLA-Team weiter sieglos bleibt. Noch sind Basel und St. Gallen unter dem Strich. Sie haben aber den Anschluss wieder hergestellt.

swissinfo und Agenturen

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