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Gericht in Guatemala lehnt Rekurs von Hänggi und Giovanoli ab

Nicolas Hänggi (links) und Silvio Giovanoli müssen weiterhin im Gefängnis bleiben.

(Keystone)

Die Justiz in Guatemala beharrt auf der zwölfjährigen Haftstrafe wegen Drogen-Schmuggels gegen die Schweizer Nicolas Hänggi und Silvio Giovanoli. Der Appellationshof von Zacapa hat am Dienstag (20.03.) den Rekurs der beiden abgelehnt.

Das erstinstanzliche Urteil sei bestätigt worden, sagte der Schweizer Botschafter Christian Hauswirth. Ob die Anwälte der beiden Schweizer nun eine Kassations-Beschwerde einreichen, sei noch offen. "Sicher ist, dass in diesem Fall die Begründungs-Möglichkeiten eingeschränkt sind", meinte Hauswirth.

Nicolas Hänggi und Silvio Giovanoli waren zusammen mit Hänggis Vater, dem ehemaligen Nestlé-Direktor Andreas Hänggi, im August 1997 unter dem Verdacht des Drogen-Schmuggels verhaftet worden.

Ihnen wurde vorgeworfen, am Schmuggler-Ring "Conexiòn alemana" beteiligt gewesen zu sein. Dieser soll Kokain im Wert von 100 Mio. US-Dollar (160 Mio. Franken) nach Europa geschafft haben.

In einem ersten Verfahren wurden sie 1998 zu 20 respektive 12 Jahren Haft verurteilt. Wegen Verfahrens-Fehlern wurde der Fall erneut aufgerollt. Andreas Hänggi wurde 1999 freigesprochen.

Gegen Nicolas Hänggi und Silvio Giovanoli wurde im vergangenen August eine zwölfjährige Haftstrafe festgelegt, wogegen die Anwälte der beiden Schweizer rekurrierten.

swissinfo und Agenturen

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