Francine Jordi entfacht "Feuer der Sehnsucht"

Der aktuell grösste Schweizer Hit heisst "Das Feyr vo dr Sehnsucht". Schlagersängerin Francine Jordi und der Jodlerklub Wiesenberg gewannen damit den Final der Sendung "Die grössten Schweizer Hits" des Schweizer Fernsehen SF.

Dieser Inhalt wurde am 23. November 2009 - 09:35 publiziert

Der Jodlerklub Wiesenberg und Francine Jordi gaben ihren Song bereits am internationalen Finale des "Grand Prix der Volksmusik" 2008 zum Besten. Das Lied ist die schweizerdeutsche Neuinterpretation von "Das Feuer der Sehnsucht", mit dem Jordi 1998 das internationale Finale gewann und ihre Karriere startete.

Auf den zweiten Platz des bereits zum vierten Mal ausgetragenen Wettbewerbs schaffte es der Zürcher Rapper Bligg mit "Rosalie". Abgeschlagen auf dem dritten Platz landete der Berner Mundartrocker Gölä mit "I ha di gärn".

Trotz seines Finaleinzugs boykottiere der Mundartrocker die Sendung. Gölä hatte sich im Februar mit dem Schweizer Fernsehen zerstritten. Damals verliess er wutentbrannt die Jury der Castingshow "MusicStar", weil seine Favoritin ausschied.

Ebenfalls ins Rennen um den Titel eingestiegen waren die SängerFREUNDE und Stefan Roos mit "Das Herz einer Mutter" und das vierköpfige Wunderbar-Ensemble mit "Wunderbar".

2008 machte der "Ku-Ku-Jodel" von "Oesch's die Dritten" das Rennen. Im Jahr davor wählten die Zuschauer "Dr Schacher Seppli" mit Ruedi Rymann, 2006 "Alperose" des Berner Altrockers Polo Hofer zum grössten Schweizer Hit.

swissinfo.ch und Agenturen

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