Grippewelle ist ausgebrochen

In der laufenden Wintersaison wurde in der Schweiz erstmals die Epidemie-Schwelle überschritten.

Dieser Inhalt wurde am 09. Januar 2009 - 09:37 publiziert

Gemäss Hochrechnung wurden in der letzten Woche 63 Grippeverdachtsfälle pro 100'000 Einwohner gemeldet, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schreibt. Der Wert liegt damit knapp über dem nationalen epidemischen Schwellenwert von 48 Verdachtsfällen.

Für ungeimpfte Personen, welche zu einer Risikogruppe gehören, sowie deren Kontaktpersonen sei es nun die letzte Gelegenheit, sich impfen zu lassen, sagte Daniel Koch, Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten beim BAG.

Die Behörden gehen laut Koch davon aus, dass die diesjährige Grippe-Epidemie stärker ausfallen wird als jene vor einem Jahr.

Im Moment werde die Schweiz von einer "erheblichen Noroviren-Epidemie" heimgesucht, sagte Robert Steffen, emeritierter Professor für Epidemiologie an der Universität Zürich, am Freitag gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung. Diese Viren, die zu einer Magen-Darm-Grippe führen, sind laut NZZ zurzeit weniger im Visier der staatlichen Gesundheistbehörden als die Influenza-Viren.

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