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Gutes Schweizer Team

Ivan Bitzi (r.) schaffte das Limit für die EM in München.

(Keystone)

In Luzern legten die Schweizer Leichtathletinnen und - Athleten beachtliche Leistungen an den Tag. Ivan Bitzi und Felix Loretz schafften die EM-Limite.

Die mehrheitlich bescheiden in die Europameisterschaften-Saison gestarteten Schweizer Leichtathleten zeigten sich am Mittwoch vor 6200 Zuschauern in Luzern mit sechs Saisonbestleistungen von der positiven Seite.

Der Horwer Ivan Bitzi erreichte mit 13,64 über 110 Meter Hürden die von der EM in München geforderten 13,70. "Ich habe immer an mich und meine Form geglaubt. Jetzt kann ich München in aller Ruhe vorbereiten", erklärte Bitzi.

Speerwerfer Felix Loretz löste mit einem Wurf auf 78,56 Meter bereits mehr als die Hälfte des EM-Tickets. Der Athlet des LC Zürich erfüllte den A-Wert, muss diese Leistung aber noch mit einem Wurf über 77 Meter bestätigen.

Loretz hievte sich mit seinem Wurf an die zweite Stelle der ewigen Schweizer Bestenliste. Den Rekord hält der Berner Rudolf Steiner seit dem September 1989 mit 79,94 Metern.

Probleme über 800 und 1500 Meter

Anita Brägger deutete bei ihrem Saisondebüt über 800 Meter an, dass sie München noch nicht abschreiben muss. Ein Ermüdungsbruch hatte die WM-Halbfinalistin zurückgeworfen. In 2:04,98 blieb die Urnerin knapp drei Sekunden über der Limite. Als World-Top-Athletin gewährt ihr der Verband eine Frist bis Mitte Juli.

Enttäuscht hingegen zeigte sich Bräggers "Leidensgenossin" Sabine Fischer. In 4:16,07 über 1500 m kam die Olympiafinalistin als Letzte ins Ziel. "Ich weiss nicht, woran es liegt", erklärte die nach mehreren Ermüdungsbrüchen verunsicherte Rapperswilerin.

Zuviel Wind für Christen

Der oberschenkelamputierte Lukas Christen glaubte für kurze Zeit, seinen Weltrekord im Weitsprung um zwei Zentimeter auf 5,74 m gesteigert zu haben. Doch die Windmessung zeigte 2,1 m/s an, womit die Rekordweite nicht homologiert werden wird.

Ukrainisches Glanzlicht

Die 100-m-Weltmeisterin Schanna Pintusewitsch setzte mit 10,91 Sekunden in Luzern das Glanzlicht. Eine Woche vor ihrem 30. Geburtstag zeigte die Ukrainerin dass sie auch heuer zur absoluten Weltspitze gehört. Im letzten Jahr an den Weltmeisterschaften in Edmonton hatte sie überraschend Superstar Marion Jones bezwungen.

swissinfo und Hans Leuenberger (Si)

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