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Handball: Zwei Dopingfälle in der Nationalliga

Routine-Kontrollen im Oktober haben zwei Handballspieler des Doping-Missbrauchs überführt. Die beiden Dopingverstösse sind im Schweizer Handball ein absolutes Novum.

Dieser Inhalt wurde am 22. November 2000 - 22:29 publiziert

Der eine Fall betrifft den ungarischen NLA-Profi Janos Molnar (24), der in der Folge von Zofingen fristlos entlassen wurde. Um welchen Spieler es sich in der anderen Angelegenheit handelt, ist derzeit nicht bekannt.

Abklärungen der Sportinformation beim Schweizer Handball-Verband (SHV) haben ergeben, dass den beiden die Einnahme von im Sport verbotener Substanzen nachgewiesen worden sind. Offenbar handelte es sich dabei nicht um leistungsfördernde Mittel, sondern aller Voraussicht nach, um so genannte Gesellschaftsdrogen.

Dr. Rolf Hess, der SHV-Doping-Verantwortliche, übergab die entsprechenden Dossiers der Interregionalen Disziplinar-Kommission (IDK), nachdem die Betroffenenen die Frist zur Beantragung einer B-Probe bis Mittwoch (22.11.) ungenutzt verstreichen liessen. Die IDK wird die Aktenlage studieren und bis Ende November erstinstanzlich über allfällige Sanktionen entscheiden.

Zofingens Präsident Herbert H. Scholl kam einer allfälligen Bestrafung durch die IDK im Fall des Spielers zuvor und trennte sich per sofort vom Fehlbaren: "Ich möchte im Interesse von Janos Molnar zur Dopingsubstanz keine näheren Angaben machen. Aber eine andere Massnahme, als ihn zu entlassen, hätten wir gegenüber unseren Sponsoren nicht verantworten können."

swissinfo und Agenturen

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