Hochbetrieb in den Schweizer Wintersport-Orten

Auch Sarah Ferguson (r.) wird dieses Jahr ihre Skiferien wieder in der Schweiz verbringen. Keystone / AP Photo / Patrick Aviolat

Über den Jahreswechsel sind die Hotels in den wichtigsten Skistationen praktisch ausgebucht. Neben normal sterblichen Feriengästen verbringen auch viele Prominente das Jahresende in den Schweizer Bergen.

Dieser Inhalt wurde am 27. Dezember 2000 - 15:33 publiziert

Der Suvretta-Hang, der St. Moritzer Prominenten-Hügel, ist voll belegt. Illustre Stammgäste wie die Grimaldis, Agnellis, Karajans und Bismarcks, Rohstoffhändler Marc Rich, Bierbaron Alfred Heinecken, Verlegerfamilien und Showstars verbringen die Festtage im Oberengadin.

In Crans-Montana (VS) haben sich James Bond-Darsteller Roger Moore, der französische Sänger Gilbert Bécaud und Komponist Michel Legrand einquartiert. In Verbier (VS) sind es die Schauspielerinnen Marthe Keller und Isabelle Huppert. Angekündigt ist auch Sarah Ferguson, die Ex-Frau des britischen Prinzen Andrew.

In Wengen BE verbringen der deutsche Bundespräsident Johannes Rau, die britisch-asiatische Geigenvirtuosin Vanessa Mae und der englische Schriftsteller John Le Carré die Festtage. Formel-1-Rennfahrer Jacques Villeneuve hält sich in Villars (VD) auf, während Prinz Charles -wie jedes Jahr- für Januar in Klosters (GR) erwartet wird.

Hotels praktisch ausgebucht

"Alles ist weiss, die Stimmung ist super, das Oberengadin platzt aus allen Nähten", beschrieb der St. Moritzer Kurdirektor Hanspeter Danuser die Situation. Er schätzt, dass sich derzeit rund 90'000 Leute im Oberengadin aufhalten.

Auch die andern Bündner Destinationen sind gemäss Angaben der touristischen Dachorganisation Graubünden Ferien weitgehend ausgebucht. Der Direktor von Wengen Tourismus, Jörg Gnotke, kann sich die Hände reiben. Die Hotels sind bis nach Silvester praktisch voll.

Auch in Gstaad finden Kurzentschlossene laut dem Marketingleiter von Gstaad Saanenland Tourismus, Eduardo Zwyssig, bis nach Neujahr kaum mehr Betten. Ähnliches weiss Thierry Jeanningros vom Tourismusbüro in Leysin (VD) zu berichten. In Villars VD sind die Hotels derzeit "fast ausgebucht".

Ost-West-Gefälle beim Schnee

Einzig in Sachen Schneeverhältnisse melden die wichtigsten Skistationen Unterschiede. Während in den Bündner Alpen genügend Schnee liegt, müssen die Wintersportler in den Walliser und Berner Alpen höhere Skigebiete ansteuern, um fahrbare Pisten vorzufinden. Je nach Höhe sind in der westlichen Schweiz nur ein bis zwei Drittel der Anlagen in Betrieb.

swissinfo und Agenturen

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