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Hochschulen: Neues Gremium soll sie konkurrenzfähiger machen

Die Schweizer Universitäten - hier das Hauptgebäude der Uni Zürich - sollen enger zusammenarbeiten. Keystone

Die Universitäts-Konferenz wird als neues Organ in der Hochschulpolitik Kantone und Bund koordinieren, Rahmenordnungen erlassen und Richtlinien für die Forschung festlegen. Damit soll die internationale Konkurrenzfähigkeit gefördert werden.

Dieser Inhalt wurde am 16. Dezember 2000 - 16:13 publiziert

Bundesrätin Ruth Dreifuss und die Erziehungsdirektoren der Universitäts-Kantone unterzeichneten am Donnerstag (13.12.) in Bern eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Hochschulen. Diese sollen in Zukunft unter dem Dach der neugeschaffenen "Schweizerischen Universitätskonferenz" (SUK) zusammenarbeiten. Die SUK löst damit per Januar 2001 die Schweizerische Hochschulkonferenz (SHK)ab. Diese hatte nur eine beratende Funktion, während das neue Organ über mehr Kompetenzen verfügt.

Nach einer "fünfjährigen, teils schwierigen Schwangerschaft" sei nun ein wichtiges neues Organ der Hochschulpolitik geboren worden, erklärte Erziehungsministerin Ruth Dreifuss.

Vielfältige Aufgaben

Die Universitäts-Konferenz wird die Hochschulpolitik zwischen Kantonen und Bund koordinieren. Ausserdem erlässt sie verbindliche Rahmenordungen über Studien-Richtzeiten und die Anerkennung von Studienabschlüssen sowie Richtlinien über Lehre und Forschung. Ferner entscheidet sie über Projekt-Beiträge, die Kooperations- und Innovationsprojekte der Universitäten fördern. Ausserdem gibt die SUK Empfehlungen über Zusammenarbeit, Arbeitsteilung und Mehrjahresplanung ab.

Paritätische Zusammensetzung

In der SUK vertreten sind neben zwei Vertretern des Bundes, die Erziehungsdirektorinnen und -direktoren der neun Universitätskantone, je ein Vertreter der Nicht-Universitätskantone sowie vier weitere Mitglieder mit beratender Stimme.

Die Bundesvertreter sind der Staatsekretär für Wissenschaft und Forschung, Charles Kleiber, der gleichzeitig als SUK-Präsident amtet, und der Präsident des ETH-Rates Francis Waldvogel.

swissinfo und Agenturen

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