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Höhere Mieten für Ausländer in Zürich und Genf

Ausländer zahlen in Zürich und Genf höhere Mieten als Schweizer. Für eine gleichwertige Wohnung muss ein ausländischer Mieter bis fast sieben Prozent mehr bezahlen als sein Schweizer Nachbar.

Dieser Inhalt wurde am 15. Januar 2009 - 15:05 publiziert

Zu diesem Schluss kommen vier Forscher der Haute école de gestion in Genf und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) in einer Studie, die im "Swiss Journal of Economis und Statistics" abgedruckt wurde.

In Genf ist die Miete für eine Person ohne Schweizer Pass im Schnitt 2,3% höher als für Schweizer. In Zürich beträgt die Differenz 2,6%, heisst es in der von der Westschweizer Tageszeitung "Le Temps" besprochenen Studie.

Ausländischen Mietern mit niedrigem Bildungsniveau wird in Genf bis zu 5,2%, in Zürich bis zu 6,8% mehr Miete abgeknöpft als Schweizern. Die vier Autoren der Studie sprechen in diesem Zusammenhang von "Ausgrenzung, Vorurteil und Diskriminierung".

Die Studie wurde im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms über nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung des Nationalfonds erarbeitet. In Genf wurden über 42'000, in Zürich über 26'000 Fälle untersucht, die aus der Volkszählung 2000 stammen.

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