Hohe Lebenserwartung, viele Eheschliessungen

Die Schweiz liegt Punkto Lebenserwartung Heiratsfreudigkeit sowie Ausländeranteil in Westeuropa in der Spitzengruppe. Im Mittelfeld liegt sie bei der Geburtenrate und beim Anteil der Jungen an der Gesamtbevölkerung.

Dieser Inhalt wurde am 23. Oktober 2009 - 12:02 publiziert

Das Bundesamt für Statistik vergleicht in seiner Publikation "Die Bevölkerung der Schweiz" die Eckdaten der Eidgenossenschaft mit jenen von Belgien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, der Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien. Das Referenz-Jahr ist 2007.

Mit einem Ausländer-Anteil von 21,1% lag die Schweiz an der Spitze. In den andern Ländern schwankte der Ausländer-Anteil zwischen 4,2% (Niederlande, Portugal) und 11,6% (Spanien).

Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 79,4 Jahren belegten die Schweizer Männer einen Spitzenplatz. Bei den Frauen lag sie mit 84,2 Jahren leicht hinter Frankreich mit 84,4 Jahren. Am tiefsten war die Lebenserwartung in Portugal mit 75,2 respektive 81,6 Jahren.

21,5% der Schweizer Bevölkerung sind unter 20 Jahre alt, 16,4% über 64 Jahre.
In der Schweiz lag der Schnitt der Geburtenraten mit 1,5 Kindern etwa im Mittelfeld.

Einen höheren Anteil an Jungen, zwischen 23 und 25%, hatten Belgien, Frankreich, die Niederlande und Grossbritannien. Die drei letzteren Länder hatten auch einen niedrigeren Alten-Anteil als die Schweiz.

In der Schweiz kamen im Stichjahr 5,3 Heiraten auf 1000 Einwohner - weit mehr als in den andern neun Ländern mit Werten zwischen 4,2 und 4,5.

Mit 2,6 Scheidungen auf 1000 Einwohner nimmt die Schweiz dagegen eine Mittel-Position ein.

swissinfo.ch und Agenturen

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