Hundstage bringen die Schweiz ins Schwitzen

Seit dem Wochenende herrscht in der Schweiz eine Hitzewelle. Am Montag kletterte die Quecksilbersäule vielerorts auf über 30 Grad. Am Heissesten war es mit 33,2 Grad in Sitten. Für Donnerstag erwarten die Wetterfrösche einen neuen Jahreshöchstwert.

Dieser Inhalt wurde am 18. August 2009 - 09:15 publiziert

Laut Meteorologen könnte die Hitze am Mittwoch und Donnerstag weiter zunehmen. SF Meteo erwartet Werte von bis zu 34 Grad. Gemäss MeteoNews dürfte am Donnerstag der bisherige Jahreshöchstwert von 35,1 Grad vom 25. Mai in Sitten, Wallis, gar gebrochen werden.

Die grosse Hitze kommt dieses Jahr relativ spät über die Schweiz, zeigte sich der Sommer bisher doch eher zurückhaltend und brachte wenige hintereinanderliegende heisse Tage. Meist war es lediglich zwei bis drei Tage heiss.

Am Freitag soll dann laut Prognose eine Kaltfront mit Regen und Gewittern verbreitet für Abkühlung sorgen und fast termingerecht die diesjährigen Hundstage beenden.

Eine Hitzewelle in den Hundstagen vom 23. Juli bis 23. August ist kein seltenes Phänomen. In den letzten vierzig Jahren gab es gemäss MeteoSchweiz-Statistik etwa in Zürich im August 20 Tage mit über 33 Grad.

Ihren Namen erhielten die Hundstage vom Hundsstern oder Sirius. Dieser geht zwischen dem 23. Juli und dem 23. August gleichzeitig mit der Sonne auf. Die Griechen nahmen an, der "heisse" Hundsstern verstärke die Hitze der Sonne, was die Hitzetage erklärt.

swissinfo.ch und Agenturen

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