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Indische Regierung dankt Schweizer Rettern

Mitglied der Schweizer Rettungskette sucht nach Überlebenden.

(Keystone)

Indiens Premier-Minister Atal Behari Vajpayee hat in Ahmedabad eine Delegation der Rettungskette begrüsst und sich für den raschen Einsatz der Schweiz bedankt. Der Premier lobte die ausgesprochen professionelle Arbeit der Schweizer Retter.

Die Schweizer Rettungskette setzt nach der erfolgreichen Bergung von sieben Überlebenden ihre Arbeiten bis mindestens Dienstagabend (30.01.) fort, teilte Joachim Ahrens, Sprecher der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) am Montagabend mit. Die Angehörigen der Rettungskette würden voraussichtlich am Donnerstag in die Schweiz zurückkehren.

Suche wird immer schwieriger

Die Suche nach Verschütteten erweist sich als immer schwieriger. Die Hoffnung für sie schwindet mit jeder Minute.

Vier Tage seien seit dem gewaltigen Erdbeben im Bundesstaat Gujarat mit einer Stärke von 7,9 auf der Richterskala schon vergangen. "Länger könne ein Mensch ohne Wasser meist nicht überleben", warnen Experten. Mittlerweile rechnen die Behörden mit 100'000 Toten und über 50'000 Verletzten.

Unterdessen konzentrieren sich die Hilfs-Anstrengungen zunehmend auf die Hunderttausenden Obdachlosen.

Humanitäre Nothilfe

Nach Abschluss der Rettungsarbeiten werde die Schweiz sicherlich humanitäre Nothilfe leisten, teilte Ahrens weiter mit. Über deren Umfang werde zurzeit beraten.

Indien ist Schwerpunkt-Land der DEZA. Engagiert seit Beginn der 60er-Jahre, setzt die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit gegenwärtig jährlich rund 30 Mio. Franken in Entwicklungs- und humanitären Programmen ein. Hinzu kommen Beiträge des Staats-Sekretariats für Wirtschaft seco.

swissinfo und Agenturen


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