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Internationale Konferenz des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes 1999 in Genf

Im Zentrum der 27. Internationale Konferenz des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes (31.10.-06.11.) stehen das Thema 'Menschenrechte' und ein Aktionsplan, der die humanitären Aktionen zum Schutz von Opfern bewaffneter Konflikte koordiniert.

Dieser Inhalt wurde am 01. Oktober 1999 - 11:29 publiziert

Im Zentrum der 27. Internationale Konferenz des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes (31.10.-06.11.) stehen das Thema 'Menschenrechte' und ein Aktionsplan, der die humanitären Aktionen zum Schutz von Opfern bewaffneter Konflikte koordiniert.

Der Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten ist 1999 einer der Schwerpunkte der alle vier Jahre stattfindenden Konferenz. Das Konzept der 'unparteiischen' humanitären Hilfe werde nicht mehr überall respektiert, erklärte Jean-Luc Blondel vom Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) im Vorfeld der Konferenz. Auch der Zugang zu der Bevölkerung, die Hilfe benötige, stelle zunehmend ein Problem dar. Sicherheitsfragen beträfen nicht nur die Zivilbevölkerung, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter humanitärer Organisationen.

Neben den Menschenrechten und dem Aktionsplan 2000 bis 2003, der die humanitären Aktionen zum Schutz von Opfern bewaffneter Konflikte koordiniert, gibt es an der Konferenz in Genf mehrere Workshops zu spezifischen Themen, wie etwa die konkrete Umsetzung des Internationalen Strafgerichtshofes. Auch die Problematik von Kleinwaffen, die zunehmend die Zivilbevölkerung bedrohen, kommen in Genf zur Sprache.

Die Konferenz sei eine Gelegenheit, um die humanitären Anliegen vorwärtszubringen, betonte Stephen Davey von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften. 'Es handelt sich aber nicht um eine diplomatische Konferenz, an der neue Gesetze verabschiedet werden können.'

Zur diesjährigen Konferenz eingeladen sind die 188 Mitgliedstaaten der Genfer Konvention und die 176 nationalen Gesellschaften des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes. Dazu kommen rund 100 zwischenstaatliche Institutionen und Nicht-Regierungsorganisationen sowie Staten mit Beobachterstatus bei den Genfer Konventionen.

Die Schweizer nimmt als Depositarstaat der Genfer Konventionen und ihrer Zusatzprotokolle mit einer starken Präsenz an der Konferenz teil. Angeführt wird die Schweizer Delegation von Aussenminister Joseph Deiss.

SRI und Agenturen

Weitere Informationen zur 27. Internationalen Konferenz des Roten Kreuzes und Roten Halbmondes finden sie unter:

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