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Kampf gegen Armut

Um die Armut zu bekämpfen, braucht es gemäss Bundesrat Couchepin neue Instrumente.

(Keystone)

Bundesrat Pascal Couchepin hat in Washington vor dem Entwicklungs-Auschuss der Weltbank deren Bestrebungen zur Reduktion der Armut gelobt.

An der Pressekonferenz zum Abschluss der IWF- und Weltbank-Frühjahrstagung wies Couchepin aber auch darauf hin, dass Hilfe in Ländern mit schwachen Institutionen und einer "schlechten" Politik in der Vergangenheit vergeblich war. Protektionistische Politik auf der Nordhalbkugel habe zudem die kommerzielle und wirtschaftliche Integration der Entwicklungsländer behindert.

Die Weltbank brauche Instrumente, mit denen die Wirksamkeit von Hilfe gemessen werden könne, sagte der Volkswirtschaftsminister. Die Schweiz unterstützt den leistungsorientierten Kurs der Weltbank, betont aber, dass die "armen Länder unter Stress" nicht vergessen werden dürfen.

Solide Finanzsysteme fördern

Wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) am Montag bekannt, habe die Schweiz mit der Weltbank ein Abkommen geschlossen, um sich als Gründungs-Mitglied an der neuen internationalen Initiative "First" zu beteiligen. Der Schweizer Beitrag belaufe sich auf insgesamt 14 Mio. Franken für vier Jahre.

Bislang fehlte laut seco ein systematischer Mechanismus, um die diagnostizierten Schwächen nationaler Finanzsysteme zu bekämpfen. "First" sei die erste internationale und multilaterale Initiative, die den Entwicklungs- und Transitions-Ländern eine technische Hilfe bieten wolle.

Wichtigstes Ziel ist gemäss seco, gesunde und solide Finanzsysteme zu fördern, die wiederum das Wirtschafts-Wachstum unterstützen und zum Abbau der Armut beitragen. "First" werde sich vor allem auf die Reglementierung, Überwachung und Entwicklung von Finanzsystemen konzentrieren.

Krisenprävention

Dies soll mit Programmen geschehen, welche etwa die Kontrollen der Bankenrisiken, die Erstellung und Anwendung von Buchhaltungs-Normen, die Stärkung der Politiken gegen die Geldwäscherei, die Diversifizierung der Finanzsysteme sowie den Ausbau der Kapitalmärkte erleichtern und unterstützen.

Dank der Stärkung der nationalen Finanzsysteme trage FIRST ausserdem zur Krisenprävention bei und unterstütze die Stabilität des internationalen Finanzsystems.

swissinfo und Agenturen


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