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Klage gegen Blatter eingereicht

Abkommen verkündet und dann angeklagt: FIFA-Präsident Sepp Blatter.

(Keystone)

Fünf FIFA-Vizepräsidenten und sechs Mitglieder klagen gegen Präsident Blatter. Die Vorwürfe lauten: Amtsmissbrauch und Misswirtschaft.

UEFA-Präsident Lennart Johansson sowie die vier FIFA-Vizepräsidenten David Will (Schottland), Issa Hayatou (Kamerun), Antonio Matarrese (Italien) und Mong-Joon Chung (Süd-Korea) begründeten in einem Communiqué ihr aussergewöhnliches Vorgehen gegen den höchsten FIFA-Funktionär: "Wir haben diesen Schritt aufgrund der Anschuldigungen von Generalsekretär Michel Zen-Ruffinen in seinem Bericht vom 3. Mai unternommen. Die Weigerung von Blatter, trotz der vorgelegten Beweise zurückzutreten, hat uns keine andere Wahl gelassen."

Blatter nahm zur eingereichten Strafanzeige Stellung: "Ich bedaure, dass meine politischen Gegner in der Auseinandersetzung um die FIFA-Präsidentschaft vor einer weiteren Eskalation nicht zurückschrecken", sagte Blatter. "Es ist aussergewöhnlich, dass ein Kandidat versucht, mit Hilfe seiner politischen Freunde den Wahlkampf über die Justiz zu betreiben."

Hansruedi Müller, erster Staatsanwalt des Kantons Zürich, bestätigte den Eingang der formellen Klage. Er will am Montag entscheiden, wie das Prozedere konkret ablaufen wird und kündigte gleichzeitig ein langwieriges und zeitintensives Gerichtsverfahren an.

51 Millionen von ISL/ISMM gefordert

Blatter nahm auch Stellung zu den Folgen der Konkurs-Erklärungen der beiden Sportvermarktungsfirmen ISL und ISSM, mit denen die FIFA Lizenzverträge für die Vermarktung und die TV-Rechte an den beiden Weltmeisterschaften 2002 und 2006 abgeschlossen hatte.

Konkursverwalter Thomas Bauer von der Firma Ernst & Young in Zürich und Basel bestätigte eine getroffene Einigung zwischen den drei Parteien. Die FIFA muss insgesamt 26,8 Mio. Franken in die Konkursmasse von ISL/ISMM einzahlen und kann dafür akzeptierte Forderungen im Gesamtwert von 51 Mio. Franken geltend machen.

"Der gesamte Verlust der FIFA aus dem Crash unserer beiden Vertragspartner beläuft sich auf einen Betrag zwischen 40 und 60 Mio. Franken", bilanziert Blatter und dementiert damit einmal mehr herumgereichte Verluste von bis zu 500 Mio. Franken. "Diese astronomischen Zahlen platzten wie Luftballons", meinte der Schweizer FIFA-Präsident.

Ursprünglich hatte die FIFA 294 Mio. vorsorglich eingefordert und sich die Anmeldung weiterer, erheblicher Forderungen vorbehalten. Mit der Einigung ist nun aber alles geregelt und sind mühsame Wege durch viele Gerichtsinstanzen eliminiert.

swissinfo und Agenturen

51 Millionen von ISL/ISMM gefordert

Blatter nahm hingegen Stellung zu den Folgen der Konkurs-Erklärungen der beiden Sportvermarktungsfirmen ISL und ISSM, mit denen die FIFA Lizenzverträge für die Vermarktung und die TV-Rechte an den beiden Weltmeisterschaften 2002 und 2006 abgeschlossen hatte.

Konkursverwalter Thomas Bauer von der Firma Ernst & Young in Zürich und Basel bestätigte eine getroffene Einigung zwischen den drei Parteien. Die FIFA muss insgesamt 26,8 Mio. Franken in die Konkursmasse von ISL/ISMM einzahlen und kann dafür akzeptierte Forderungen im Gesamtwert von 51 Mio. Franken geltend machen.

"Der gesamte Verlust der FIFA aus dem Crash unserer beiden Vertragspartner beläuft sich auf einen Betrag zwischen 40 und 60 Mio. Franken", bilanziert Blatter und dementiert damit einmal mehr herumgereichte Verluste von bis zu 500 Mio. Franken. "Diese astronomischen Zahlen platzten wie Luftballons", meinte der Schweizer FIFA-Präsident.

Ursprünglich hatte die FIFA 294 Mio. Franken vorsorglich eingefordert und sich die Anmeldung weiterer, erheblicher Forderungen vorbehalten. Mit der Einigung ist nun aber alles geregelt und sind mühsame Wege durch viele Gerichtsinstanzen eliminiert.

swissinfo und Agenturen

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