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Klagemauer für Fahrgäste im öffentlichen Verkehr

Die Ombudsstelle hat keine konkreten Sanktions-Möglichkeiten, sondern will schlichten. Keystone

Wer Ärger mit Transport-Unternehmungen des öffentlichen Verkehrs hat, kann sich künftig in der Schweiz an eine Ombudsstelle richten. Ab Dienstag gibt es eine unabhängige Schlichtungs-Stelle.

Dieser Inhalt wurde am 28. April 2001 - 12:06 publiziert

Für die Reisebranche, für die Medien und verschiedene andere Bereiche des Alltags gibt es sie bereits, die unabhängigen Ombuds-Stellen. Nun sollen auch verärgerte Bahn-, Bus- oder Tramkunden eine Anlaufstelle bekommen.

Wie der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) am Samstag (28.04.) mitteilte, nimmt die Schlichtungs-Stelle ihren Betrieb am kommenden Dienstag auf. Als Ombudsleute wurden die frühere Solothurner FDP-Regierungsrätin Cornelia Füeg für die Deutschschweiz, die ehemalige Freiburger CVP-Nationalrätin Rose-Marie Ducrot für die Romandie sowie der frühere Tessiner CVP-Regierungs- und Ständerat Renzo Respini für die italienischsprachige Schweiz verpflichtet.

Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs können sich im Konfliktfall künftig unentgeltlich an die Ombudsstelle wenden. Sie hat keine Sanktions-Möglichkeiten, wird aber versuchen, zwischen den Parteien zu vermitteln und zu schlichten oder eine Empfehlung abgeben.

swissinfo und Agenturen

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