Konvention gegen Kinderarbeit tritt in Kraft

Kinderarbeit, wie hier in Panama City, wäre zu verbieten. Keystone

Die Konvention gegen die schlimmsten Arten von Kinderarbeit tritt am Sonntag (19.11.) in Kraft. Nur 50 der 195 Mitglieds-Staaten des Internationalen Arbeits-Organisation (ILO) mit Sitz in Genf haben das Abkommen ratifiziert. Dazu gehört die Schweiz.

Dieser Inhalt wurde am 17. November 2000 - 16:16 publiziert

Das Abkommen wurde im Juni 1999 vereinbart. Die Mitgliedsstaaten müssen nun sofort Massnahmen einleiten, um Kinderprostitution, Kinderpornographie, die Zwangsrekrutierung von Kindern und den Missbrauch von Kindern für illegale und gefährliche Aktivitäten zu unterbinden. Das Abkommen legt ein Schutzalter von 18 Jahren fest.

Das Amt schätzt, dass weltweit 250 Millionen Kinder arbeiten müssen, davon mehrere Dutzend Millionen in Bereichen, die durch das neue Abkommen geächtet sind. Keine einzige der von der ILO ausgearbeiteten Konventionen ist so rasch ratifiziert worden wie das Kinderarbeitsabkommen. Die Schweiz gehörte zu den ersten Ratifikationsstaaten.

swissinfo und Agenturen

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