Konzentration hochspezialisierter Medizin

Der Kanton Zürich tritt dem Spitzenmedizin-Konkordat bei. Mit der Vereinbarung sollen die Standorte für die Spitzenmedizin künftig kantonsübergreifend geplant werden.

Dieser Inhalt wurde am 01. Dezember 2008 - 11:25 publiziert

Quer durch die Fraktionen war man sich einig über den Beitritt zur interkantonalen Vereinbarung über die hochspezialisierte Medizin (IVHSM). Das Gesetz wurde mit 133 gegen 2 Stimmen gutgeheissen.

Bereits 17 Kantone haben die IVHSM ratifiziert. Damit sie zustande kommt, müssen auch alle fünf Universitätsspital-Kantone beitreten. Nach Basel, Bern und Zürich müssen noch Genf und Waadt den Beitritt beschliessen.

Heute werden die hochspezialisierten medizinischen Leistungen übers ganze Land verteilt angeboten. Ein erster Versuch für eine Vereinbarung scheiterte 2005 am Widerstand des Kantons Zürich, der eine stärkere Konzentration forderte.

Im Frühling einigte sich die Gesundheitsdirektoren-Konferenz auf einen neuen Kompromiss. Bestimmte hochspezialisierte Eingriffe wie Herzoperationen, Lebertransplantationen oder Protonentherapien sollen künftig "in wenigen universitären oder multidisziplinären Zentren" durchgeführt werden.

Mit der Konzentration der Spitzenmedizin sollen Kosten gesenkt und die Qualität erhöht werden.

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