Kraft hat nicht gereicht

Die Enttäuschung über ihre Niederlage im Final steht Patty Schnyder ins Gesicht geschrieben. Keystone

Patty Schnyder muss weiter auf den siebten Titelgewinn in der WTA-Tour warten. Die Baselbieterin verlor den Final in Wien gegen die Usbekin Iroda Tuljaganowa deutlich 3:6, 2:6.

Dieser Inhalt wurde am 15. Juli 2001 - 20:48 publiziert

Gegen die Junioren-Siegerin von Wimbledon 1999 war Schnyder (WTA 33) nicht so chancenlos, wie es das Resultat ausdrückte. Viele Bälle der Linkshänderin verfehlten ihr Ziel nur ganz knapp. Doch Tuljaganowa (WTA 48) hatte grössere Kraftreserven, da sie am Samstag wesentlich weniger Kraft verbraucht hatte.

Die Usbekin brauchte nur 63 Minuten, um das erste Duell gegen die Linkshänderin zu gewinnen. "Ihr kam zugute, dass sie frischer war. Im zweiten Satz habe ich mich besser gefühlt, aber sie hat den Sieg verdient", sagte Patty Schnyder.

Eben doch eine Kämpferin

Die Baselbieterin bewies in Wien Kämpfer-Qualitäten, die ihr in den letzten Jahren bisweilen abgesprochen wurden. Im Halbfinal gegen Kostanic, der bei brütender Hitze ausgetragen wurde, vergab sie im zweiten Satz zwei Matchbälle, setzte sich dann aber nach 169 Minuten doch noch durch.

Darüber hinaus bezwang sie im Viertelfinal erstmals Anke Huber. "An den Halbfinal werde ich mich noch lange erinnern", sagte Patty Schnyder stolz. Sie merke, dass es kontinuierlich leicht nach oben gehe.

Dank den Erfolgen von Wien dürfte Schnyder beim US Open definitiv Unterschlupf in der neu 32 Namen umfassenden Gesetzten-Liste finden. In dieser Woche spielt sie nun in Knokke (Be), nach einer Woche Pause folgt dann der Heimauftritt in Basel.

swissinfo und Agenturen

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