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Legionärskrankheit nimmt in der Schweiz zu

Im Jahr 2007 sind in der Schweiz wieder mehr Fälle der Legionärskrankheit gemeldet worden. Im Vergleich zu anderen Ländern in Europa ist die Zahl der Neuerkrankungen in der Schweiz relativ hoch.

Dieser Inhalt wurde am 15. September 2008 - 17:31 publiziert

Die Legionärskrankeit, auch Legionellose genannt, ist eine schwere Form der Lungenentzündung und seit 1988 in der Schweiz meldepflichtig. Hervorgerufen wird sie durch Legionellen, die überall im Wasser vorkommen können.

Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist 2007 auch die Sterblichkeit gestiegen. In den Jahren 2002 bis 2006 hatte sich die Zahl der gemeldeten Erkrankungen bei rund 170 Fällen stabilisiert. Im vergangenen Jahr waren es 206 Fälle.

Die Krankheit tritt in der Schweiz häufiger als in anderen europäischen Ländern auf. Die Häufigkeit von Neuerkrankungen lag in der Schweiz seit 2002 bei 2,0 bis 2,8 Fällen pro 100'000 Einwohner. In Europa dagegen traten im Jahr 2006 pro 100'000 Einwohner durchschnittlich nur 1,1 Fälle auf.

Die Krankheit tritt häufiger bei Personen über 50 Jahren auf. In fast 40% der Fälle sind Raucher betroffen. Dass fast doppelt so viele Männer wie Frauen erkranken, lässt sich bis jetzt nicht erklären.

Nachgewiesen wird die Legionärskrankheit meist mittels eines Urin-Antigentests.

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