Navigation

Meisen und Stare begleiten frühen Frühling

Wenn die Meisen singen, hat die Frühlingswärme Einzug gehalten. (boch25.kfunigraz.ac.at) Wenn die Meisen singen, hat die Frühlingswärme Einzug gehalten. (boch25.kfunigraz.ac.at)

Bereits kamen erste Schwärme von Staren zurück in die Schweiz. Und wegen der warmen Witterung sangen die Meisen bereits in den höchsten Tönen.

Dieser Inhalt wurde am 08. Februar 2002 - 12:24 publiziert

Das warme Wetter im Mittelmeerraum hat die Stare bereits früher als gewohnt in die Schweiz gelockt. In den vergangenen Tagen seien Schwärme von 30 bis 40 Vögeln gezählt worden, sagte Bruno Bruderer, Leiter Vogelzugforschung der Vogelwarte Sempach. Dies sei rund eine Woche früher als gewöhnlich.

Auch Graureiher seien bereits in ihren Horsten beobachtet worden. Die durchschnittlich 90 Zentimeter grossen Schreitvögel sind vor allem auf Wiesen und Äckern sowie an Flüssen und Seen anzutreffen.

Singen nur bei Wärme

Den teilweise frühlingshaften Verhältnissen passten sich auch die Meisen an. Die Singvögel - die bekannteste Meisenart ist die Kohlmeise - trällern bereits jetzt ihre Melodien und verteidigten damit ihr Revier. Gemäss Bruderer wurden sogar schon erste Nistplätze inspiziert.

Dennoch seien die momentan herrschenden kalten Witterungsverhältnisse kein Problem für die flexiblen Vögel. "Bei kaltem und regnerischem Wetter singen die Meisen einfach nicht mehr", sagte Bruderer.

Zweite Brut möglich

Für die heimischen, sesshaften Vogelarten hätte eine Erderwärmung ohne späten Winter durchaus positive Folgen. So könnten viele Vögel zweimal brüten und auf diese Weise ihren Nachwuchs sichern. Immer mehr Zugvögel würden in diesem Fall auch versuchen, in der Schweiz zu überwintern und sich so teilweise weite Flugstrecken ersparen.

swissinfo und Agenturen

Artikel in dieser Story

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.