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Mit grünem Strom gegen künftige Blackouts

Energieminister Moritz Leuenberger hat am Dienstag in Rom eine Vereinbarung mit Italien zur gegenseitigen Anerkennung von Strom aus erneuerbaren Quellen unterschrieben.

Dieser Inhalt wurde am 06. März 2007 - 21:11 publiziert

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Die Schweiz und Italien werden künftig gegenseitig Elektrizität aus erneuerbaren Quellen anerkennen. Eine entsprechende Vereinbarung haben Bundesrat Leuenberger und sein italienischer Kollege Bersani am Dienstag in Rom unterzeichnet.

Eine wichtige Grundlage für die Unterzeichnung der Vereinbarung hatte das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) bereits am 20. Dezember 2006 gelegt.

An diesem Tag trat in der Schweiz eine EU-kompatible Verordnung in Kraft, wonach die Herkunft von Strom aus erneuerbaren Energien in Zukunft klar deklariert werden muss. Auch ein Nachweis der Produktionsart des Stroms muss erbracht werden.

Ziel der Verordnung ist die Erleichterung des internationalen Handels von Strom aus erneuerbaren Energien. In der EU gilt die Verordnung seit Oktober 2003. Gemäss UVEK ist die neue Regelung für die Schweiz besonders für die Wasserkraft-Exporte nach Italien von Bedeutung.

Rechts- und Versorgungssicherheit

Um für anstehende Investitionen in grenzüberschreitenden Stromübertragungsleitungen Rechts- und Investitionssicherheit gewährleisten zu können, unterzeichneten Energieminister Moritz Leuenberger und Italiens Minister für Wirtschaftsentwicklung Pier Luigi Bersani eine weitere Vereinbarung.

Gesprächsthema war beim Besuch Leuenbergers in Rom auch die Gewährleistung der Versorgungssicherheit im Strom- und Gasbereich. Im September 2003 war es nach einem Unterbruch einer Hochspannungsleitung in der Schweiz zu einem riesigen Black-out in Italien gekommen.

Italien ist stark von ausländischen Stromimporten abhängig. Ein grosser Teil fliesst durch die Schweiz.

swissinfo und Agenturen

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