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WEF 2017 und die Schule Stephanie Müller

Während des WEF müssen Kindergärtler und Primarschüler in Davos nicht in die Schule. Stattdessen gehen sie auf die Skipisten. Stephanie Müller, Heilpädagogin an der Primarschule Davos Platz, erzählt, warum. (Kristian Kapp, swissinfo.ch)

Eines ist während des WEF in Davos unübersehbar: Die spezielle Situation auf den Strassen. Entweder sind sie gesperrt und vom Militär oder der Polizei kontrolliert, oder es herrscht viel Verkehr. "Für unsere Schüler ist das umständlich und teilweise auch gefährlich", erklärt Stephanie Müller. Darum fällt der Unterricht aus, insgesamt rund 900 Schüler und Kindergärtler müssen auf die Skipisten. Das sind 31 Schulklassen und elf Kindergartenklassen. Die Aktion heisst "Ab auf die Piste!" Rund 500 Kinder sind auf dem Jakobshorn, wo die 39-jährige Heilpädagogin zu den Betreuerinnen zählt. Ein weiterer Vorteil sind die leeren Skipisten während des WEF. "Es hat keine Touristen, wir können fast den ganzen Platz für uns nutzen", sagt Müller. "Wir schlagen somit zwei Fliegen mit einer Klatsche."

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