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Nach dem EM-Finale: Freude und Frust auch in der Schweiz

Nach dem Sieg Frankreichs über Italien im Final der Fussball EM ist auch in der Schweiz gefeiert worden. Allerdings nicht immer friedlich: In Luzern, in Bern und im Tessin kam es zu Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fussballanhängern.

Dieser Inhalt wurde am 03. Juli 2000 - 13:01 publiziert

In Zürich besetzten die feiernden Fans laut Angaben der Stadtpolizei friedlich die Langstrasse, in Bern kamen die Fans auf dem Bundesplatz zusammen. In Genf feierten 2'000 Personen, im Lausanner Zentrum 500. In Basel waren laut Stadtpolizei 300 Fussballfans zugegen - einige feiernd, einige enttäuscht.

Ihrem Frust freien Lauf liessen eine Reihe italienischer Fans im Tessin. In Bellinzona und Lugano kam es laut Polizeiangaben zu leichten Ausschreitungen. In Lugano flogen am Seeufer einige Steine. Kleinere Zwischenfälle wurden zudem aus Biasca, Cadenazzo und auch aus dem Malcantone gemeldet.

Emotionen prallen aufeinander

"Die Holland-Anhänger hatten Schadenfreude, die Franzosen Freude, und die Italiener waren frustriert" - so erklärte sich die Luzerner Polizei die Spannungen vom Sonntagabend (02.07.).

Rund 500 Anhänger der Mannschaften von Italien, Frankreich und Holland kamen sich in Luzern in die Haare. Die Verkehrsachse Bahnhofplatz - Luzernerhof musste für den Verkehr vorübergehend gesperrt werden.

Auch in Bern kam es vereinzelt zu Scharmützeln. So steckten zwei Schweizer nach einem Wortgefecht mit drei Männern Schläge mit einer Dachlatte ein. Einer erlitt eine Schulterfraktur und eine Platzwunde am Hinterkopf, der andere wurde nicht gravierend verletzt.

In Biel musste die Polizei bei drei Streitereien eingreifen, um Tätlichkeiten zu verhindern.

In Zug, Thun und St. Gallen hielt sich die Festfreude in Grenzen: Laut Angaben der Stadtpolizeien waren nur vereinzelte "Huper" unterwegs.

swissinfo und Agenturen

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