Nationalfonds will Sozialhilfe stärken

Die Sozialhilfe sollte laut einer Studie des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) neu ausgerichtet und gestärkt werden. Andernfalls könnte sie in soziale Ausgrenzung umschlagen, warnt der SNF.

Dieser Inhalt wurde am 20. Mai 2008 - 09:01 publiziert

Besonders gefährdet seien erwerbslose Jugendliche. Sozialämter seien oft überfordert, wenn es um die rasche Eingliederung in den Arbeitsmarkt gehe, heisst es in der Studie "Integration und Ausschluss".

Der Sozialstaat habe zwar langwierige Lernprozesse durchgemacht, doch stehe die Sozialhilfe mit dem globalisierten Arbeitsmarkt und der steigenden Zahl von Bedürftigen erneut an einem Scheideweg. Es bestehe die Gefahr, dass die menschlichen Standards verloren gingen.

Die Sozialämter müssten die Leute möglichst schnell in den Arbeitsmarkt reintegrieren. Dies sei aber nicht ihre Kernkompetenz und die zeitintensive Aufgabe übersteige oft die Kapazitäten.

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