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Olympia: Frust beim Super-G

Rey-Bellet gelang es nicht, beim Super-G vom Sonntag ihren Rhythmus zu finden. Keystone

Die italienische Aussenseiterin Daniela Ceccarelli narrte alle Favoritinnen und holte Gold. Die Schweiz steht mit leeren Händen da. Rey-Bellet wurde Neunte, Berthod stürzte.

Dieser Inhalt wurde am 18. Februar 2002 - 08:12 publiziert

Damit bleibt der Super-G eine Domäne der Italienerinnen. Deborah Compagnoni errang in dieser Disziplin vor genau zehn Jahren ihr erstes Olympia-Gold, bevor sie zweimal Olympiasiegerin im Riesenslalom wurde. Und Isolde Kostner war 1996 und 1997 Weltmeisterin und 2001 hinter der verstorbenen Régine Cavagnoud WM-Zweite.

Diesmal standen zwei aus der "Squadra azzurra" auf dem Podest: Karen Putzer, die Siegerin von St. Moritz, erkämpfte hinter der verblüffenden Kombinations-Olympiasiegerin Janica Kostelic aus Kroatien Bronze.

Rey-Bellet: Selbstvertrauen leidet

Corinne Rey-Bellet konnte nie in die Entscheidung eingreifen. Schon bei halber Distanz lag sie eine Sekunde zurück: "Ich habe zwar an eine Medaille geglaubt, aber bei zwei Ausfällen in vier Rennen dieses Winters ist das Selbstvertrauen etwas angeschlagen". Sylviane Berthod startete stark und befand sich in den Zeiten von Ceccarelli und Putzer, hängte dann aber bei einem Tor ein und stürzte, ohne sich dabei jedoch zu verletzen.

Rey-Bellet war vom Ausgang des Rennens überrascht, weniger aber von der Siegerin ("die hat doch zwei-, dreimal gezeigt, wie gut sie ist") als von der Zweiten: "Es ist schon seltsam, wie Janica Kostelic wieder Ski fährt. Ich war ja auch schon verletzt. Aber die kommt einfach zurück und gewinnt. Das soll keine Entschuldigung für meine Leistung sein. Ich staune einfach darüber".

swissinfo und Richard Hegglin, Snowbasin, sda

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