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Amnesty mobilisiert für Freilassung Göldis

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) fordert in einer von 14'000 Menschen unterzeichneten Petition an den libyschen Justizminister die sofortige Freilassung von Max Göldi in Libyen.

Dieser Inhalt wurde am 09. März 2010 - 16:33 publiziert

Die libyschen Behörden müssten dem seit zwei Wochen im Gefängnis al-Jeida festgehaltenen Schweizer ohne Aufschub die Rückkehr in die Schweiz erlauben, verlangt AI gemäss der am Dienstag veröffentlichten Petition an Justizminister Mustafa Muhammad Abdeljalil.

Amnesty betrachtet Göldi als Gewissensgefangenen, der Opfer einer politisch motivierten Anklage geworden ist. Der Schweizer befindet sich seit dem vergangenen 22. Februar im Gefängnis, wo er eine viermonatige Strafe wegen angeblicher Verstösse gegen Visa-Vorschriften verbüssen muss.

Göldi, der seit über anderthalb Jahren in Libyen festgehalten wird, werde dort korrekt behandelt und erhalte regelmässig Besuch von der Schweizer Botschaftsvertretung, schreibt AI weiter.

Im gleichen Gefängnis sitzt laut Amnesty seit dem 9. Dezember 2009 auch Jamal el Haji. Der Gewissensgefangene werde der Beamtenbeleidigung beschuldigt, nachdem er Klage eingereicht habe gegen seine willkürliche Verhaftung 2007. Mit einer weltweiten Online-Aktion fordert Amnesty auch dessen umgehende Freilassung.

swissinfo.ch und Agenturen

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