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Deiss schliesst 65. UNO-Generaldebatte

Im UNO-Hauptquartier in New York hat alt Bundesrat Joseph Deiss die 65. Generaldebatte für abgeschlossen erklärt. In seiner Rede rief er die UNO-Mitglieder auf, den globalen Herausforderungen kreativ und grosszügig zu begegnen.

"Fortschritte in der Umsetzung unserer grossen Pläne einer Welt des Friedens, der Gesundheit und der Freundschaft setzen voraus, dass wir gewillt sind, viel Kreativität und Grosszügigkeit einzusetzen", sagte Deiss am Mittwochabend. Er beendete seine Rede: "Scheuen wir nicht zurück vor unserem eigenen Mut."

Der ehemalige Schweizer Aussen- und Wirtschaftsminister redete den Delegierten der 192 Mitgliedstaaten ins Gewissen. Manchmal habe er das Gefühl, dass man sich damit zufrieden gebe, abgenutzte Entwürfe von Ideen zu wiederholen, kurzlebigen Triumphen nach zu jagen oder sich mit dem Status Quo zufrieden zu geben.

"Wir stimmen überein, dass die Vereinten Nationen ein wichtiges Werkzeug sind, aber benutzen wir das Instrument so effektiv wie möglich?", fragte Deiss die Generalversammlung, die er nun ein Jahr präsidiert.

Eines der Ziele von Deiss ist es, eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Gruppe der 20 wirtschaftsstärksten Nationen, der G-20, mit der UNO zu bewerkstelligen.

Nach Abschluss der Generaldebatte und Gipfeltreffen zur Armutsbekämpfung, der Abrüstung und der Artenvielfalt schreitet die Generalversammlung nun zur Tagesordnung über.

swissinfo.ch und Agenturen


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