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Leuenberger eröffnet Klima-Treffen

Auf Initiative der Schweiz und Mexikos treffen sich in Genf Vertreter aus 45 Ländern zu einem Vorbereitungstreffen im Hinblick auf den Weltklimagipfel in Cancún. Im Mittelpunkt stehen Finanzhilfen für Entwicklungsländer.

Ziel ist die Schaffung eines globalen Klima-Fonds. Davon ist die Weltgemeinschaft allerdings noch weit entfernt. Ein gutes halbes Jahr nach dem weitgehenden Scheitern des Gipfels von Kopenhagen sind die Verhandlungen bei der geplanten Hilfe für ärmere Länder zur Bekämpfung des Klimawandels ohne Bewegung geblieben.

"Es wäre wunderbar, wenn diese Tagung dazu beitragen könnte, dass wir in Cancún eine kleine Chance haben, in der Klimapolitik einen Teil dessen zu erreichen, was wir uns für Kopenhagen erhofft haben", sagte Bundesrat Moritz Leuenberger in seiner Eröffnungsrede.

Die Gespräche finden auf Einladung Mexikos und der Schweiz statt und werden von Leuenberger und der mexikanischen Aussenministerin Patricia Espinosa präsidiert. Eine formelle Entscheidung wird nicht erwartet.

Nächste Verhandlungsetappe ist im Oktober in Tianjin (China). Ende November kommt es dann in Cancún (Mexiko) zur 16. Konferenz der Mitgliedsstaaten der UNO-Klimakonvention.

Die Schaffung des globalen Klima-Fonds wird nicht vor 2012 erwartet, doch könnten Grundsatzentscheide über dessen Funktionsweise in Cancún getroffen werden.

Ungelöst ist auch die zentrale Frage der CO2-Reduktionsziele. Wenn es bei den UNO-Verhandlungen nicht zügig zu Lösungen kommt, wird die Weltgemeinschaft nach dem Ende des Kyoto-Protokolls 2012 ohne gültiges Klima-Abkommen sein.

swissinfo.ch und Agenturen


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