Preisverleihung

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) hat ihren Hauptpreis für innovative Projekte dieses Jahr an zwei Regionen vergeben. Die Preissumme von 10'000 Franken teilen sich das Projekt "Wasserweg Albulatal" und das Projekt "Stein auf Stein" aus dem Maggiatal.

Dieser Inhalt wurde am 11. Juli 2002 - 11:42 publiziert

Beide Siegerprojekte zeigten innovative Ansätze zur nachhaltigen Entwicklung, begründete die SAB am Donnerstag ihre Wahl. Im Zentrum des Projektes "Wasserweg Albulatal" steht ein 7,5 Kilometer langer Wasserweg mit elf Stationen, an denen unterschiedliche Aspekte rund um das Element Wasser entdeckt werden können. Das Projekt setze die natürliche Umwelt in Wert und habe neue Arbeitsplätze geschaffen.

Das Projekt "Stein auf Stein" des Gemeinde-Verbandes Maggiatal ziele darauf ab, die bestehenden Infrastrukturen wie die Skulpturschulen oder die Gneis- und Marmor-Steinbrüche zu einem Netzwerk zu verbinden. Auch dieses Projekt trage zur Erhaltung und Schaffungvon Arbeitsplätzen bei.

Nebenpreise

Der erste Nebenpreis in der Höhe von 1500 Franken geht an das Guggisberger Schafwollbett. In diesem Projekt werde Wolle, für die häufig Absatzmöglichkeiten fehlten, zu Duvets oder Isoliermaterial verarbeitet. Den zweiten Nebenpreis sicherte sich Jose Amrein mit seinem Buch "Vom Leben der Urner Älpler".

Die SAB vergibt ihren Preis jährlich an innovative Projekte und Produkte aus dem Berggebiet, welche die Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllen. Die Gesamtpreis-Summe beträgt 13.000 Franken. Gestiftet wurde der diesjährige SAB-Preis von den Gemeinden St. Moritz GR und Freienbach SZ sowie dem Internationalen Jahr der Berge 2002.

swissinfo und Agenturen

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