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Private medizinische Fakultät geplant

Die Hirslanden-Gruppe will eine private medizinische Fakultät schaffen. Die Privatspital-Gruppe hat mit der Universität Freiburg entsprechende Vorabklärungen in Angriff genommen.

Die erste private Universität der Schweiz soll ihren Betrieb in in zwei bis drei Jahren aufnehmen, wie der Hirslanden-Sprecher Urs Brogli am Mittwoch (17.01.) einen Bericht der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) bestätigte. Gemäss der Machbarkeitsstudie soll die neue medizinische Fakultät bis zu 60 Studenten aufnehmen.

Wie Brogli zum NZZ-Bericht weiter bestätigte, sieht der Plan für die private medizinische Fakultät vor, dass das vorklinische Grundstudium weiterhin an der Universität Freiburg absolviert wird und dass die Studenten danach auf die sieben Privatspitäler der Hirslanden-Gruppe verteilt werden.

Die Sektion Medizin an der Universität Freiburg ist keine vollständige medizinische Fakultät und bietet nur die ersten beiden vorklinischen Jahre des Medizinstudiums an. Medizinstudenten der Universität Freiburg müssen deshalb bisher nach den ersten beiden Propädeutika für den Rest ihres Studiums an eine andere Universität wechseln.

Gemäss den Vorabklärungen würde die Sektion Medizin aus der Universität Freiburg ausgegliedert und in ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Hirslanden-Gruppe eingefügt.

Finanziert würde die private medizinische Fakultät vor allem durch Sponsorgengelder. Die Höhe der Studiengebühr steht noch nicht fest, dürfte sich aber laut Brogli in der Grössenordnung der privaten Universität von Witten-Herdecke in Nordrhein-Westfalen bewegen, wo ein Medizinistudent rund 80'000 Franken zahlen muss.

Die Vorabklärungen der Hirslanden-Gruppe laufen gegenwärtig mit der Universität Freiburg; eine Zusammenarbeit mit einer anderen Universität ist laut Brogli aber nicht ausgeschlossen.

swissinfo und Agenturen


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