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Rekordhitze geht zu Ende

Wasser ist zum Baden da!

(Keystone)

Hitzetag Nummer zehn in Folge bescherte den Bädern und Glaceständen, der Getränke-und Freizeit-Industrie Rekordumsätze. Nun soll es kühler werden.

Die seit zehn Tagen anhaltende Hitzewelle hat vielerorts zu Juni-Rekorden geführt. In Genf wurde am Sonntag die Jahreshöchst-Temperatur von 35,3 Grad gemessen.

An zahlreichen weiteren Messtationen wurden neue Juni-Höchstwerte erreicht. Die Badeanstalten verzeichneten Grossandrang. Über Umsätze in Franken werde erst am Saisonende Bilanz gezogen, hiess es auf Anfrage.

Rekorde fielen nicht - wurden aber anders gemessen

Zum voraussichtlichen Abschluss der Hitzewelle sind die Juni-Hitzerekorde gleich reihenweise überboten worden. Am Sonntag wurde in Genf mit 35,3 Grad gemäss Angaben von MeteoSchweiz ein neuer Höchstwert für das Jahr 2002 erzielt.

Der historische Junirekord hält aber nach wie vor Basel, wo im Jahr 1947 38,4 Grad gemessen wurden. Weil damals noch mit anderen Methoden gemessen worden sei, falle ein direkter Vergleich aber schwer, sagte die MeteoSchweiz-Meteorologin Christa Hayoz.

Dauerhitze stellt alles in den Schatten

Die aktuelle Hitzewelle dauert wesentlich länger als in frühere Jahren. In Genf und Sitten stieg das Thermometer in den vergangenen zehn Tagen stets über 30 Grad - laut Hayoz ein Rekordwert.

Mit acht aufeinander folgenden Hitzetagen in Buchs (AG) und Magadino, sieben in Bern, Kloten und Schaffhausen und fünf in Vaduz verzeichneten auch diese Messstationen Rekorde.

Die historische Rekordmarke wurde aber auch hier verpasst: In Lugano war es im Juni 1919 während 15 Tagen wärmer als 30 Grad.

Überfüllte Bäder

Rekordansturm meldeten am Wochenende auch die Badeanstalten. Mit 9000 Besucherinnen und Besuchern am Samstag und 10'000 am Sonntag schwang das Berner Marzilibad (Eintritt gratis) obenaus.

Die Temperatur der Aare stieg an den Nachmittagen jeweils bis auf 21,5 Grad. 26 Grad wurden im Zürcher Seebecken gemessen. Vor den Badeanstalten Mythenquai und Tiefenbrunnen standen die Leute bereits am Vormittag Schlange.

Auch in den Flussbädern an der Limmat tummelten sich Tausende. Das Luzerner Lido zählte über das Wochenende über 7000 Besucherinnen und Besucher. Mit 23 Grad versprach der Vierwaldstättersee angenehme Abkühlung.

Es wird kühler

Mit Hitzerekorden ist nun aber vorerst Schluss. Am späten Sonntag-Nachmittag gingen im Jura und Engadin bereits erste Gewitter nieder.

Laut MeteoSchweiz steht die Schweiz zu Wochenbeginn im Einfluss einer Kaltfront aus Frankreich. Auf Montag sind Regen, Wolken und Temperaturen von 22 Grad angesagt. Auf Mittwoch und Donnerstag wurde wieder schönes Wetter angekündigt. Die Temperaturen sollen allerdings nur noch auf etwa 25 Grad steigen.

swissinfo und Agenturen

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