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Remo Lütolf verpasst Bronze

Glaubte während des Rennens an eine bessere Zeit: Remo Lütolf.

(Keystone)

Die Kurzbahn-Weltmeisterschaft in Moskau gingen für das Schweizer Team mit einem 4. Rang von Remo Lütolf über 50 m Brust zu Ende.

Remo Lütolf verpasste am letzten WM-Tag eine Medaille nur ganz knapp. Über 50 m Brust blieb er in 27,34 Sekunden acht Hundertstel hinter dem Brasilianer Eduardo Fischer (3.) und zwölf Hundertstel hinter dem Portugiesen José Couto (2.) zurück. Überlegener Sieger wurde der Ukrainer Oleg Lisogor in 26,42.

Lütolf, dessen Schweizer Rekord auf dieser Distanz seit vergangenen Dezember bei 27,27 steht, zeigte sich nach dem Rennen enttäuscht. Er habe ganz klar eine Medaille gewollt, sagte der 22-jährige St. Galler. Stattdessen sei er nur Vierter: "Ich habe vom Gefühl her während des Rennens an eine bessere Zeit geglaubt. Doch es ging nicht schneller und nun gibt es nur Leder."

Negative Bilanz aus Schweizer Sicht

Insgesamt schnitten die Schweizerinnen und Schweizer an der WM in Moskau enttäuschend ab. Nur gerade Flavia Rigamonti gewann eine Medaille: Bronze über 800 m Crawl.

Immerhin fünf Mal schafften es Schweizer, sich für den Final zu qualifizieren: Nicole Zahnd über 400 m Crawl, Remo Lütolf über 50 m Brust sowie drei Staffeln.

Im Vergleich zu den Kurzbahn-Europameisterschaften in Antwerpen sind die Schweizer in der russischen Hauptstadt fast durchwegs langsamer geschwommen. Als einzige der 19 Schweizer Teilnehmer unterbot Dominique Diezi über 100 m Rücken den Schweizer Rekord. Dazu gabs noch drei Bestleistungen mit den (Frauen-)Staffeln.

Pierre-André Weber, Chef Leistungssport des Schweizer Schwimmverbandes (Swiss Swimming), zeigte sich am Sonntag entsprechend enttäuscht: "Wir haben unsere Zielsetzungen klar verpasst. Wir haben für diese Mannschaft zu wenig erreicht."

Australier am erfolgreichsten

Insgesamt nahmen in Moskau 599 Schwimmer aus 92 Ländern teil. Es gab sieben Weltrekorde zu verzeichnen.

Am erfolgreichsten zeigten sich mit zehn Goldmedaillen die Australier, dies auch ohne ihren pausierenden Superstar Ian Thorpe. Die Amerikaner gewannen zwar 26 Medaillen und damit acht mehr als Australien, aber zuoberst auf dem Podest standen nur acht US-Schwimmer.

Erfolgreichste Athletin in Moskau war die Brustspezialistin Igelström mit einer Silber- und drei Goldmedaillen. Überdies war die 22-Jährige an drei Weltrekorden beteiligt.

Der nächste internationale Grossanlass werden die Europameisterschaften im 50-m-Becken in Berlin sein (29. Juli bis 4. August).

swissinfo und Valentin Oetterli (sda)

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