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Sammelklage in USA gegen Sulzer Medica eingereicht

Zahlreiche künstliche Hüftgelenke der Firma Sulzer Medica müssen wegen Schäden ersetzt werden.

(Keystone Archive)

Empfänger von fehlerhaften Hüftprothesen des Medizinaltechnik-Konzerns Sulzer Medica haben in den USA eine Sammelklage gegen das Winterthurer Unternehmen eingereicht.

Mehr als 20 Betroffene fordern von Sulzer Schadenersatz, wie deren Anwalt Robert Bonsignore am Donnerstag (01.02.) in Boston bekannt gab. Die Kläger hätten wegen der fehlerhaften Hüftprobleme verschiedene gesundheitliche Probleme wie Beinschmerzen, Gehbehinderungen und Infektionen.

Über die Höhe der Schadenersatz-Forderungen lagen zunächst keine Angaben vor. Sulzer hatte die Probleme mit den Hüftprothesen im Januar dieses Jahres bestätigt und darauf aufmerksam gemacht, dass bereits im vergangenen Dezember eine Rückrufaktion mit einer Information der Öffentlichkeit in den USA erfolgt sei.

Auf einer Hüftpfanne seien vereinzelt Rückstände von produktionsbedingtem Gleitmittel festgestellt worden. Dies führe zu Lockerungen, was sich in Schmerzen für den Betroffenen auswirke.

Sulzer sprach damals von 129 Fällen, bei denen Probleme aufgetaucht seien. Weltweit seien bisher ungefähr 17'500 Hüftpfannen dieses Typs implantiert worden, 90 Prozent davon in den USA. Die Hüftprothesen werden seit dem vergangenen 11. Januar wieder ausgeliefert

swissinfo und Agenturen

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