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Schaffen, schaffen, schaffen:Die Schweiz arbeitet viel

Leere Büros sind in der Schweiz selten.

(Keystone)

Workaholics in der Schweiz: 1999 wurden in der Schweiz 1,4 Prozent mehr Arbeitsstunden geleistet, als im Jahre zuvor. Und die Zahl der Absenzen nahm stark ab.

Jeder Beschäftigte leistete 1999 zudem durchschnittlich 40 Überstunden pro Jahr. Die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden erhöhte sich 1999 auf eine gesamte Arbeitszeit von rund 6,7 Milliarden Stunden, wie aus der neusten Arbeitsvolumenstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor geht.

Besonders stark nahm das Teilzeitvolumen zu. Teilzeit-Beschäftigte verrichteten 16 Prozent des Gesamtarbeits-Volumens, verglichen mit 15,5 Prozent 1998. Die deutlichste Steigerung ergab sich bei den teilzeitbeschäftigten Männern (plus 6,5 Prozent).

Vergrössert wurde das Arbeitsvolumen aber auch, weil die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weniger am Arbeitsplatz fehlen. Das Absenzvolumen schrumpfte um 7,5 Prozent.

Insgesamt wurden 163 Millionen Überstunden geleistet, was rund 82'000 Vollzeitstellen entspricht. Im Durchschnitt ergibt dies 40 Überstunden pro Beschäftigten oder eine Stunde pro Woche. Die jährliche Dauer der Überstunden variiert allerdings je nach Branche: Mit 83 Überstunden pro Beschäftigten führte erneut das Kredit- und Versicherungs-Gewerbe die Rangliste an, gefolgt vom Unterrichtswesen mit 50 Überstunden.

Die Absenzen beliefen sich im Jahresmittel auf 75 Stunden pro Beschäftigten. Dies sind zwei Stunden pro Stelle und Woche. Hinter diesen Werten verbergen sich laut BSF grosse Unterschiede zwischen den Geschlechtern. So war die jährliche Absenzdauer der Männer 1999 hauptsächlich wegen militärdienstbedingter Abwesenheit 23 Stunden länger als jene der Frauen.

Die Normalarbeitszeit blieb mit 41,8 Stunden pro Woche leicht hinter dem Vorjahresergebnis von 41,9 Stunden zurück. Die längsten Arbeitswochen wurden mit 43,3 Stunden im Landwirtschaftssektor gemessen, gefolgt vom Gastgewerbe mit 42,3 Stunden pro Woche.

swissinfo und Agenturen


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