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Schweiz will bei EU-Forschung voll mitmachen

Nicht nur Forscher an der Uni, sondern auch kleinere Schweizer Firmen sollen vom Forschungs-Abkommen profitieren.

(Keystone)

Europas Forschung konkurrenzfähiger machen, so das mittelfristige Ziel der EU. Sind die Bilateralen einmal in Kraft, kann die Schweiz bei den aktuellen Forschungsprogrammen voll mitreden. Über eine künftige Zusammenarbeit unterhalten hat sich EU-Forschungskommissar Philippe Busquin am Freitag (30.03.) mit Bundesrätin Ruth Dreyfuss.

Ein "sehr interessantes Gespräch" hätten sie geführt, sagte Bildungsministerin Dreifuss im Anschluss vor den Medien in Bern. Sie habe gegenüber Busquin den Willen der Schweiz bekräftigt, Teil des Europäischen Forschungsraums zu werden.

Dieser vom EU-Kommissar Anfang 2000 angeregte Forschungsraum zielt auf eine bessere Koordination der Forschungs- und Technologiepolitik in Europa und auf eine effektive Nutzung der Forschungsmittel ab. Diese Bemühungen stimmten mit jenen der Schweiz im Forschungs- und Bildungsbereich überein, sagte Dreifuss.

Schweizer Interesse

Das 6. Forschungsrahmenprogramm der EU stellt dabei ein wesentliches Element dar. In den Programmen regelt die EU die Förderung von Forschungsprojekten. 17,5 Milliarden Euro (26,7 Milliarden Franken) sollen im 6. Rahmenprogramm für 2003 bis 2006 bereitgestellt werden.

Die Schweiz hat grosses Interesse, an diesem Programm teilzuhaben. Von Bedeutung ist dabei das Inkrafttreten des bilateralen Forschungsabkommens mit der EU. Die Schweiz wird damit zu einem assoziierten Land, was unter anderem Einfluss auf ihre finanzielle Beteiligung hat.

Die Schweiz würde ihren Aufwand von heute rund 120 Millionen Franken auf rund 200 Millionen erhöhen. Dafür würden Schweizer Forscher den vollen Zugang erhalten, könnten Projekte leiten und bei der Erstellung von Teil-Programmen im EU-Rahmenprogramm mitreden.

Die Schweiz ist bereits bei den Vorarbeiten mit dabei. Noch gelte es, institutionelle Fragen zu klären, sagte Dreifuss. Für Busquin geht es darum, eine "noch fruchtbarere Zusammenarbeit zu erreichen".

Kontakt mit Forschenden

Seinen Besuch nutzte Philippe Busquin auch für eine Kontaktnahme mit Schweizer Forschern. Am Vormittag informierte sich der EU- Forschungskommissar an der Universität Zürich und an der ETH Zürich über die neuesten Entwicklungen in der Prionenforschung und im Nachweis von BSE und Creutzfeld-Jacob.

swissinfo und Agenturen


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