Schweizer atmen immer noch zu dicke Luft

Schlecht, aber nicht so schlimm wie im Jahr davor: So fällt die Bilanz über die Luftqualität in der Schweiz 2007 aus. Die Feinstaub-Belastung lag stellenweise an 44 Tagen über dem Grenzwert.

Dieser Inhalt wurde am 07. April 2008 - 18:40 publiziert

Feinstaub, Ozon, Stickstoffdioxid: Das sind die Partikel, die den Menschen das Atmen buchstäblich schwer machen können. Besonders kleine Kinder und Ältere leiden unter schlechter Luft.

Und die atmen die Menschen in der Schweiz immer noch zu häufig ein. In Bern wurde im letzten Jahr der Grenzwert für Lungengängigen Feinstaub (PM10) an einer verkehrsbelasteter Stelle an 40 Tagen überschritten. In Magadino im Tessin waren es 44 Tage. An der weniger verkehrsbelasteten Messstelle in Lugano 35 Tage. Lausanne (23), Zürich (17) und Basel (12) verzeichneten weniger Überschreitungen.

Ebenfalls auf hohem Niveau blieb die Stickstoffdioxid-Belastung. Sie veränderte sich seit dem Jahr 2000 trotz einer Abnahme bei den Immissionen kaum. In verkehrsreichen Gebieten liegen die Jahresmittelwerte deutlich über dem Grenzwert von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Tiefer lag dagegen die Ozon-Belastung, zumindest auf der Alpennordseite. Der Grund lag in günstigeren Witterungsbedingungen als 2006. Insbesondere gab es im Winter 2007 keine lang anhaltenden Inversionslagen.

Anders sah es dagegen im Tessin aus: Dort wurde der Ozon-Grenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter während fast 800 Stunden übertroffen.

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